Mittwoch, 26.01.2022

Weihnachten mit den Erstkommunionkindern in St. Peter und Paul, Obernburg

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrei St. Peter und Paul, Obernburg

Obernburg
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Weihnachten Obernburg
Die Erstkommunionkinder, die bei dem Krippenapiel mitgemacht haben mit ihrer Katechetin Angelika Hennrich
Foto: Katharina Volmer
Am 4. Advent veranstaltete Angelika Hennrich, wie letztes Jahr,auch einen "Gottesdienst der anderen Art". Für alle Kommunionkinder, eingeladen waren auch alle anderen Besucher, gab es eine Wanderung von der Kirche zur Franziskuskapelle...
Am 4. Advent veranstaltete Angelika Hennrich, wie letztes Jahr,auch einen "Gottesdienst der anderen Art". Für alle Kommunionkinder, eingeladen waren auch alle anderen Besucher, gab es eine Wanderung von der Kirche zur Franziskuskapelle.

Dabei wurde das Buch "Der kleine Hirte und der große Räuber" von Jozef Wilkon und Lene Mayer-Skumanz nachgespielt. Die kleinenn Hirten waren auf den Weg zum Jesuskind, nachdem der Engel sie dazu aufgefordert hatte. Ein großer Räuber verfoglte sie und wartete auf eine gute Gelegenheit. An der ersten Station, dem Pflegezentrum, stand Marion Janson, verkleidet als alte Frau und fror schrecklich. Da schenkte der kleine Hirte ihr seine Decke. Der Räuber schimpfte, denn er wollte das doch stehlen! An der nächsten Station fror ein Kind und bekam die Milch des Hirten geschenkt. Der Räuber schimpfte noch mehr. Daraufhin - wer hätte das gedacht? - schenkte ihm der kleine Hirte seinen Brotbeutel. Trotzdem folgte der große Räuber den kleinen Hirten den Berg hinauf, denn er erwartete, bei den Großkopferten im Palast ausreichend Beute zu finden. Erstaunt stellte er fest, dass kein Schloß, sondern ein Stall das Ziel war. Das Jesuskind aber freute sich über seinen Besuch und so verließ er den Stall nicht mehr als großer Räuber, sondern als großer Hirte.

Die 35 Teilnehmer bekamen daraufhin süßen Proviant vom Christkind geschenkt und konnten ein paar Schritte weiter zu einem Hoffest gehen, um dort etwas zu trinken.

Weil die Coronavorschriften unvorhersehbar waren, hatte Angelika Hennrich schon frühzeitig angefangen, mit den Kommunionkindern das diesjährige Krippenspiel zu erstellen. Es wurden Fotos auf dem Hof von Familie Stahl gemacht  und die Kinder sprachen ihre Texte - einzeln - in den Computer. Michael Volmer stellte das zusammen und so wurde das fertige Krippenspiel an Heiligabend um 17.00 Uhr bei der Wortgottesfeier gezeigt. Der Gottesdienst war, wie immer, sehr gut besucht. Da Corona die Aufnahmekapazität der Kirche auf 120 Besucher beschränkt, mussten leider Teilnehmer abgewiesen werden.  Der Musikverein spielte vorher auf dem Kirchplatz eine halbe Stunde  weihnachtliche Lieder. Das Krippenspiel ging in kindgerechter Sprache der Frage nach: Warum feiern wir Weihnachten? Ein Reporter befragte verschiedene Personen; ein älteres Ehepaar erzählte ihm schließlich die Weihnachtsgeschichte. Das fand er interessant und so fragte er nochmal nach, wie man kurz zusammengefasst sagen könnte, warum wir Weihanchten feiern: "Freude für alle. Christkind wird Weltenretter" antwortete ihm daraufhin die Ehefrau. Der Reporter beendete das Spiel mit den Worten: "Was? Das ist ja ein echter Knaller".

Diakon Grimm und Angelika Hennrich gestalteten den Wortgottesdienst um das Thema "Licht". "Wir haben im Advent immer mehr Lichter angezündet. Sie sagen uns, dass Du da bist und uns Freude in unser Herz bringen willst". 

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten!
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