Jugendgottesdienst im Advent

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrei St. Peter und Paul, Obernburg

Obernburg
2 Min.

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Jugo Advent
Jugendseelsorger Bernd Winter hielt mit 12 Ministranten die Messe
Foto: Katharina Volmer
Jugo Advent
Luise Volmer bedankte sich namens des Jugoteams bei Jugendseelsorger Bernd Winter
Foto: Katharina Volmer
IMGP2574-001
Foto: volmer_obb
Wie es schon seit Jahren Tradition ist,  findet am Lichterglanz (= Weihnachtsmarkt) in Obernburg ein Jugendgottesdienst statt. Nur weil dieses Jahr Lichterglanz nicht stattfinden konnte, hieß das ja nicht, dass auch der Jugo ausfiel...
Wie es schon seit Jahren Tradition ist,  findet am Lichterglanz (= Weihnachtsmarkt) in Obernburg ein Jugendgottesdienst statt. Nur weil dieses Jahr Lichterglanz nicht stattfinden konnte, hieß das ja nicht, dass auch der Jugo ausfiel. Er fand statt und war ausgesprochen gut besucht.

Jugendseelsorger Bernd Winter zog mit 12 Ministranten in die Kirche ein. Es gab zwei große Themenbereiche: die heilige Barbara und der heilige Johannes. Zu Beginn erzählte Rosalie die Geschichte der heiligen Barbara, die wegen ihres christlichen Glaubens von ihrem eigenen Vater geköpft wurde. Während sie im Gefängnis saß, hatte sie einen Kirschzweig in einen Wasserkrug gestellt, der blühte, als sie von dem Todesurteil erfuhr. Daher der Brauch der "Barbarazweige".

Zur Predigt machte sich das Jugoteam Gedanken: was verbindet Johannes, von dem heute im Evangelium die Rede ist, mit Barbara? Ein Merkmal sei es: sie glaubten so fest an Jesus Christus, dass sie für diese Überzeugung starben. Für manche sei das sicher unverständlich. Bernd Winter ergänzte: Dass es verschiedene Heilige gebe mit verschiedenen Leben, das sei gut, denn so könne sich jeder ein Vorbild aussuchen. "Aber wer von uns glaubt so stark, dass er sein Leben hingibt? Das können wir nicht messen". Aber wir könnten uns fragen, wie es mit unserem eigenen Glauben aussehe. Johannes habe zur Umkehr aufgerufen, also zum Umdenken. Das genau sei Sinn der Adventszeit: Taten der Liebe vollbringen. Nicht für Jesus sterben, aber klein anfangen: mal wieder jemanden anrufen, jemanden helfen, etwas ohne Aufforderung erledigen. "Kleine Dinge, die uns helfen, Gott zu lieben". Umdenken - das hätten Johannes und Barbara uns vorgelebt, zu ihrer Zeit, an ihrem Ort.

Das Jugoteam und Ministranten verlasen auch das Kyrie und die Fürbitten. Schmitti & Friends gestalteten den Gottesdienst, wie immer, hervorragend.

Nach der Kommunion wurde noch eine Meditation verlesen:
Wann haben Sie das letzte Mal den Kopf für etwas hingehalten, das für Sie wichtig war?
Wann haben sie das letzte Mal Ihren Kopf auf Kosten anderer aus der Schlinge gezogen?
Wann haben Sie jemandem etwas an den Kopf geworfen, worauf Sie nicht stolz sind?
Wann waren Sie von Kopf bis Fuß glücklich?

Dies war der letzte Jugo, den Bernd Winter als Jugendseelsorger in Obernburg feierte. Das Jugoteam verabschiedete ihn daher ausführlich und mit großer Dankbarkeit. Dem schließen auch wir Eltern und Gottesdienstbesucher uns an! Mit großer Geduld hat er über viele Jahre mit Kindern und Jugendlichen über den Glauben reflektiert und argumentiert, hat Hinweise gegeben und viel Zeit geopfert.

Nach dem Gottesdienst wurden Postkartenkalender mit neuen und alten Bildern aus dem kirchlichen Obernburger Leben, zusammengestellt von Heinz Janson, zugunsten der Ministrantefahrt nach Köln verkauft; es sind noch welche da, greifen Sie noch zu! Familien Keller und Brand hatten Barbarazweige gespendet, auch sie wurden verteilt. Vergelt's Gott allen Beteiligten!
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