Erntedank in Obernburg

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrei St. Peter und Paul, Obernburg

Obernburg
1 Min.

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Erntedank
Das Erntedankbrot stammte von der Bäckerei Braunwarth
Foto: Katharina Volmer
Erntedank
Pfarrer iR Friedbert Simon nahm die Gaben der Messdiener entgegen
Foto: Katharina Volmer
Erntedank
Die Messdiener brachten die Gaben zum Altar
Foto: Katharina Volmer
Erntedank
Das Kirchenschmückteam um Rosemarie Fath hatte wunderbar dekoriert
Foto: Katharina Volmer
...
Ein weiteres Jahr ohne Obernburger Erntedankfest in der Stadthalle mit Blasmusik, leckerem Essen und Tombola mit Preisen aus der Natur. Oh Mann! Doch halt: die Tombola gab es!

Viele eifrige Helfer hatten insgesamt 450 Gewinne gekocht, gebastelt, in Rum eingelegt, gebacken, gestrickt usw. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats bauten die Gewinne auf 4 Tischen vor dem Altar auf. Da das Kirchenschmückteam um Rosemarie Fath unmittelbar vor dem Altar einen wunderschönen Tisch mit farbenprächtigen Erntegaben gestaltet hatte, wurden die beiden Tische rechts und links davon aufgestellt.

Da ein Gottesdienst doch nicht so gut besucht wird wie ein Fest und deshalb nicht so viele Lose verkauft werden konnten, gab es keine Nieten, sondern jedes Los gewann. Vor und nach der Messe wurden die Lose verkauft und es gab auch ein paar Spenden, so dass insgesamt € 475,50 zusammenkamen. Ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Käufern!

Pfarrer Simon verlangte in seiner Predigt einen "Klimawandel". Nicht nur seien die Folgen der globalen Erwärmung zu sehen, nein, auch in der Gesellschaft habe sich ein Klimawandel vollzogen: Der zwischenmenschliche Umgang sei abgekühlt, der Umgang miteinander rauer, primär werde auf die eigene Selbstverwirklichung geachtet. Es sei aber der Mensch verantwortlich für die Schöpfung und auch für die Beziehung zu seinen Mitmenschen. Eine rücksichtslose und egoistische Lebensweise sei daher in jeder Hinsicht falsch. Das Klima könne zB mit kurzen Wegen geschont werden: öfters mal das Rad nehmen, regional einkaufen, aber auch zwischenmenschlich: öfters mal lächeln, nicht alles für selbstverständlich nehmen, sondern Dankbarkeit empfinden und ausdrücken. Aber auch kurze Wege zu Gott seien gut: ein Stoßgebet, ein Tischgebet, ein Segenszeichen beim Verabschieden der Kinder. "Versuchen wir es mal mit kurzen Wegen!"

Pfarrer Simon hatte zur Feier des Tages eine Gabenprozession angeregt. So brachten die Messdiener Blumen, Kerze, Wasser, Wein und Brot zum Altar. Dabei wurde jeweils ein Text vorgelesen, der auf das Objekt einging: "Du schenkst uns den Wein, die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit." Nach der Kommunion folgte eine Meditation zum Thema "Schöpfung bewahren". Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes oblag Erwine Knecht an der Orgel und Luise Volmer mit der Flöte - wie immer hörenswert.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende dankte Pfarrer iR Friedbert Simon am Ende des Gottesdienstes herzlich - allerdings nicht, wie sonst üblich, mit einer Flasche Wein, sondern mit der Chance auf eine solche: 10 Losen.

Ein Vergelt's Gott allen Beteiligten!

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