Klapperkinder pflegen die Tradition

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrei Schmerlenbach

Hösbach
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Die Klapperkinder der Pfarrei St. Agatha Schmerlenbach
Foto: Robert Diener
Schmerlenbach/Winzenhohl „Wir klappern das Ave Maria“ gefolgt von lautem Klappern und Ratschen schallte es an den Kartagen, morgens um 6 Uhr, durch die Straßen von Schmerlenbach und Winzenhohl. Die Klapperkinder ersetzten am Karfreitag und Karsamstag das Läuten der Kirchenglocken...
Schmerlenbach/Winzenhohl
„Wir klappern das Ave Maria“ gefolgt von lautem Klappern und Ratschen schallte es an den Kartagen, morgens um 6 Uhr, durch die Straßen von Schmerlenbach und Winzenhohl. Die Klapperkinder ersetzten am Karfreitag und Karsamstag das Läuten der Kirchenglocken. In dieser Zeit schweigen die Glocken wegen der Grabesruhe. Man sagt sich auch, die Glocken sind nach Rom geflogen. Um 12 Uhr verkünden die Kinder „Wir klappern den englischen Gruß, den jeder Christ beten muss“ bevor um 18 Uhr wieder das „Ave Maria“ geklappert wird.
Seit vielen Generationen wird die Tradition des „Klapperns“ in Winzenhohl und Schmerlenbach gepflegt. In den letzten beiden Jahren war diese Tradition erstmals, aufgrund der Pandemie, entfallen. Um so größer war die Freude bei den Klapperkindern endlich wieder durch die Straßen ziehen zu können.
Organisiert und betreut von den Oberministranten liefen die Schmerlenbacher Ministranten und Kommunionkinder in zwei Gruppen durch alle Straßen von Haus zu Haus, um anstelle der Kirchenglocken, die Bewohner an die Gebetszeiten zu erinnern. Selbst zur frühen Morgenstunde waren die Kinder motiviert und engagiert bei der Sache. Mit viel Freude und Tatenkraft führen sie die Tradition fort. Auch ein Teil der Klappern sind bereits seit mehreren Generationen im Einsatz, andere wurden für die Kinder neu angefertigt. Am Ende der Klappertage waren die Kinder müde aber auch zufrieden und versprechen im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
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