Montag, 25.03.2019

Faschingsgottesdienst in Mömlingen - 9 Prinzenpaare geben Gott die Ehre

Alle feiern fröhlich mit
Werner Schmitt
Montag, 18. 02. 2019 - 10:13 Uhr

Das FamGoTeam der Pfarrei, der Carnevalverein und der Musikverein hatten zu einem „Faschingsgottesdienst“ eingeladen. 9 Prinzenpaare zogen gemeinsam mit den Garden und dem Altardienst unter der Melodie „Ritz-am-Boa“ klatschend in die Kirche ein um dann gemeinsam in das Lied „Unser Leben sei ein Fest...

Das FamGoTeam der Pfarrei, der Carnevalverein und der Musikverein hatten zu einem „Faschingsgottesdienst“ eingeladen. 9 Prinzenpaare zogen gemeinsam mit den Garden und dem Altardienst unter der Melodie „Ritz-am-Boa“ klatschend in die Kirche ein um dann gemeinsam in das Lied „Unser Leben sei ein Fest“ einzustimmen. Pfarrer Manfred Jarosch begrüßte alle Mitfeiernden und stellte fest, dass in Mömlingen die närrische Zeit angebrochen sei und man deshalb nicht immer ernst sein könne.
Diakon Martin Höfer rief alle maskierten Kinder zu sich und sprach sie auf ihre Verkleidung an. So wie die Kinder Polizist, Feuerwehrmann oder Prinz sein wollen, so wollen auch wir einmal im Jahr durch eine Verkleidung unserer Unzulänglichkeiten entfliehen. „Jesus will uns ein Leben in Fülle schenken. So ist unsere Maskerade doch fast ein Ausdruck unserer Sehnsucht und Vorfreude auf das Reich Gottes“, folgerte der Diakon.
Prinzen und Prinzessinnen brachten sich aktiv im Gottesdienst ein: beim Kyrie, bei den Fürbitten, bei der Gabenbereitung, wo auch Faschingssymbole niedergelegt wurden. Beim Gloria durften Luftschlangen ausgeblasen und dem Nachbarn umgehängt werden. Die Lesung und das Evangelium waren in zeitgemäße Sprache umgeschrieben und beim „Halleluja-Ruf“ durfte im Intervall von Aufstehen und Setzen auch der Körper mit eingesetzt werden. Einige der Lieder wurden zu Melodien von Faschingsliedern gesungen, waren aber vom FamGoTeam sinnvoll umgedichtet. Orgelspiel und Blasmusik wechselten sich harmonisch ab.
In seiner Faschingspredigt, die der Diakon in gereimter Form vortrug, streifte er Veränderungen in Kirche und Welt, ging auf Fake-News, Datenschutz, Politik und Klimawandel ein. Sein Rat: „Nicht altes wiederbeleben, sondern auferstehen“. Mit 3- maligem Helau und langanhaltendem Beifall wurde er für seine tolle Predigt belohnt.
Zum „Vater unser“ durften alle Kinder sich um den Altar scharen, um dann gemeinsam mit den Erwachsenen das Friedenslied (nach der Melodie des „Heile Gänsje“) zu singen und zu schunkeln. „Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein, wir klatschen zusammen, wer glaubt ist nicht allein“, so klang es auch beim Danklied.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Jarosch allen Mitfeiernden und Mitwirkenden. Sein Dank galt vorrangig dem Vorbereitungsteam, dem MCV, den Musikern des Musikvereins, dem Organisten Markus Heinrich und besonders dem „Faschingsnarr Martin“ (Höfer).
Detaillierter Bericht und weitere Bilder unter www.pg-lumen-christi.de

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