Kerstin Celina besucht Alzenau und Kahl

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen

Kahl a. Main
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Besichtigung im Weinberg
Kerstin Celina macht sich ein Bild über den Totalschaden in einem Alzenauer Weinberg, die der Sturm "Bernd" anrichtete. Für die Grünen Alzenau ist Stadträtin Claudia Neumann und für die Grünen Kahl Gemeinderat Hans-Dieter Manger dabei.
Foto: KahlerGruene
Kerstin Celina
Kerstin Celina macht sich ein Bild über den Totalschaden in einem Alzenauer Weinberg, die der Sturm "Bernd" anrichtete.
Foto: Kahler Gruene
Kerstin Celina, grüne Landtagsabgeordnete für Unterfranken, kann ein umfangreiches Anfragenpaket für die bayerische Staatsregierung schnüren: gemeinsam mit Vertreter/innen der Ortsverbände von Bündnis 90/ Die GRÜNEN besuchte sie am 28...

Kerstin Celina, grüne Landtagsabgeordnete für Unterfranken, kann ein umfangreiches Anfragenpaket für die bayerische Staatsregierung schnüren: gemeinsam mit Vertreter/innen der Ortsverbände von Bündnis 90/ Die GRÜNEN besuchte sie am 28. August die Rathäuser der beiden vom schweren Unwetter geschädigten Kommunen Alzenau und Kahl.

Außerdem standen der Besuch von Obstplantagen und dem Weinberg „Michelbacher Apostelgarten“ sowie mehrere Exkursionen in die umliegenden Wälder auf dem Programm. Die Betreiber der Alzenauer „Erdbeerranch“ Werner und Herbert Höfler, sowie der Michelbacher Winzer Johannes Höfler hatten konkrete Vorschläge, wie mit den finanziellen Ausfällen, die für ihre Betriebe entstehen, umzugehen sei. Als Unternehmer möchten sie sich gerne selbst in der Lage sehen, für solche Ernteeinbußen - in dieser schwerwiegenden Situation auch Totalausfälle - Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Statt einen Schadensausgleich nach dem „Gießkannenprinzip“ fordern sie die Möglichkeit, steuerbefreite Risikorücklagen bilden zu können. Ansonsten sei man in der Region gut vernetzt: so können die Winzer auf die Unterstützung ihrer Kollegen hoffen und werden mit Trauben versorgt, welche sie dann keltern und entsprechend vermarkten können.

Bernd Handlbichler, Leiter der Abteilung Umwelt und Forsten in Alzenau, zeigte unterschiedliche Wege, wie die Wälder wieder aufgeforstet werden können. Er beschrieb den optimalen Wald als ein „gut gemischtes Warenlager“. Entsprechend gäbe es Reviere, die man sich selbst überlassen müsse, in anderen Bereichen jedoch, vor allem jenen, auf denen bisher Monokulturen gepflegt wurden, werde man auch mit nichtheimischen Bäumen wie Roteiche und Edelkastanie experimentieren. Außerdem habe sich die Temperatur in Alzenau im Mittel schneller als in anderen Regionen erwärmt. Doch vor der Wiederaufforstung stehen die Aufräumarbeiten: ein Jahr wird es mindestens dauern, bis die Holzmasse entfernt ist.
In den Rathäusern dagegen hat man zur Zeit noch andere Sorgen. Hier stehen die Aufräumarbeiten auf kommunalen Flächen, sowie die Unterstützung Hilfebedürftiger und der Vereine im Vordergrund. „Keine Gemeinde wird mit ihrem Haushalt diese Kosten stemmen können“, so die Aussage. Kerstin Celina wird auch hier entsprechende Anfragen an die Staatsregierung stellen und sie an ihre Verantwortung gegenüber unserer Region erinnern.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!