Sonntag, 18.08.2019

Wandern, wo die Schotten Urlaub machen

odenwaldklub
Montag, 12. 08. 2019 - 11:19 Uhr

Unter diesem Motto machte sich der Odenwaldklub Miltenberg auf seine 2. Wander- und Kulturreise nach Schottland. Mit dabei waren auch Wanderfreunde aus anderen Regionen. Iris Fleckenstein-Seifert, die in Edinburgh lebt, hatte wieder eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tour ausgearbei...

Unter diesem Motto machte sich der Odenwaldklub Miltenberg auf seine 2. Wander- und Kulturreise nach Schottland. Mit dabei waren auch Wanderfreunde aus anderen Regionen.
Iris Fleckenstein-Seifert, die in Edinburgh lebt, hatte wieder eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tour ausgearbeitet, die sie auch als Reiseführerin begleitete.
Diesmal ging es nach Glasgow und von da aus entlang der Westküste. An zwei von drei Tagen soll es dort lt. Wetterstatistik regnen, aber wenn schon! Wir waren für jedes Wetter bestens gerüstet. Nach einem Tag mit Stadtführung und Freizeit in der lebhaften Metropole Glasgow fuhren wir nach Loch Lomond, dem größten Binnensee des Landes. Ein kurzer Bootstrip brachte uns über den See zum Startpunkt einer Wanderung im Nationalpark auf dem berühmten West Highland Way, mit schöner Aussicht auf den See und die Bergwelt im Hintergrund.
In der Hafenstadt Oban bezogen wir unser Quartier, sehr schön in einer Bucht direkt am Atlantik gelegen. Am nächsten Tag ging es mit dem Fährschiff auf die Inseln Mull und Iona, beide gehören zu den Inneren Hebriden. Eine Wanderung über den malerischen Norden der Insel Iona führte uns zu einem einsamen weißen Sandstrand.
Ungewöhnlich sonniges Wetter hatte uns bisher begleitet, am Berg Ben Nevis kam dann der schottische Nieselregen; der Gipfel war nicht zu sehen, aber ein wunderschöner Regenbogen machte alles wett.
Weiter ging es entlang Loch Ness bis nach Gairloch in Wester Ross. Unbeschreiblich, die Aussicht vom Gairloch Hotel über die Bucht, die Bergwelt und die allabendlichen späten Sonnenuntergänge.
Das nationale Naturschutzgebiet, 1951 ausgewiesen und 1976 zum UNESCO Biosphärenreservat eingestuft, war die nächste Station. Iris, unsere Wanderführerin, musste schnell umplanen,weil durch ein Unwetter in der Vorwoche Brücken und Pfade unpassierbar waren. Sie führte uns auf einem Passweg zum Moorhuhnstein.
Zurück zum Tal wandernd hallten durch die einsame Bergwelt plötzlich wunderbare Dudelsackklänge! Unser talentierter Fahrer Jamie empfing uns mit seinem Dudelsack.
Zum Schluss der Reise erkundeten wir bei einer Stadtführung die schottische Hauptstadt Edinburgh. Eine Wanderung am Nachmittag führte uns auf den erloschenen Vulkan Arthur’s Seat mit atemberaubender Aussicht über den Fjord.
Ein Abend in einem traditionellen Pub war der krönende Abschluss. Am nächsten Tag am Flughafen nahmen wir Abschied von Iris und Schottland mit der Gewissheit, dass es auch eine Schottlandreise Nr. 3 geben wird!

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