Donnerstag, 06.05.2021

Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg pflanzt zum „Tag des Baumes“ in Kleinostheim einen Apfelbaum

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Obst-undGartenbauverein Schweinheim

Aschaffenburg
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Gemeinschaftsgarten mit Info-Tafel
Der OGV Kleinostheim hat im Gemeinschaftsgarten eine Info-Tafel anläßl. zum "Tag des Baumes" aufgestellt.
Foto: Obst-undGartenbauverein, Kleinostheim
Apfelbaum der Sorte Rubinola
Auf dem Bild nach der Pflanzung links Elisabeth Eizenhöfer (1. Vorsitzende des OGV Kleinostheim) und rechts im Bild Sabine Dornberg (OGV Kleinostheim).
Foto: Obst-undGartenbauverein, Kleinostheim
Pflanzung des vom Kreisverband gespendeten Apfelbaumes
Der vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege anläßl. des "Tag des Baumes" gespendete Apfelbaum Sorte Rubinola.
Foto: Obst-undGartenbauverein, Kleinostheim
Seit 1952 gibt es in Deutschland den „Tag des Baumes.“ Bäume erfüllen viele Funktionen in Wäldern, Fluren, Streuobstwiesen und in Gärten. Sie spenden Schatten und kühlen bei Hitze die Umgebung. Sie filtern jede Menge Staub und Schadstoffe und durch die Photosynthese produzieren sie Sauerstoff...
Seit 1952 gibt es in Deutschland den „Tag des Baumes.“ Bäume erfüllen viele Funktionen in Wäldern, Fluren, Streuobstwiesen und in Gärten. Sie spenden Schatten und kühlen bei Hitze die Umgebung. Sie filtern jede Menge Staub und Schadstoffe und durch die Photosynthese produzieren sie Sauerstoff. Es gibt viele Gründe, auch im Garten Bäume zu pflanzen. Sie erzeugen ein „Kleinklima“, bieten vielen Tieren Schutz und Nahrung und lassen die Jahreszeiten miterleben. Wer einen Obstbaum pflanzt, kann sich sowohl über Blüten, als auch später im Jahreskreislauf über Früchte erfreuen. 2017 wurden viele Apfelbäume anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation gepflanzt. Luther‘s Ausspruch war: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."
Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg hat zu diesem Aktionstag gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim im Gemeinschaftsgarten 1 Apfelbaum gepflanzt. Dieser Garten befindet sich im Ortszentrum zwischen dem alten Schwesternhaus und alten Kindergarten am Kirchplatz. Diese Idee ist entstanden um gemeinschaftliches und naturnahes Gärtnern an einem öffentlich zugänglichem Platz zu ermöglichen, an dem jeder mitmachen kann. Egal ob mit Gartenerfahrung oder ohne. Einige Mitwirkende haben ein eigenes Feld, das sie bepflanzen und beernten, andere Flächen werden gemeinsam genutzt und manche Flächen sind nur für Bienen, Schmetterlinge usw. da. Der Gemeinschaftsgarten mitten in Kleinostheim bietet Platz für Vieles und ist immer für jeden Besucher geöffnet. Es gibt Platz für Gemüse, Beerensträucher und Kräuter. Für Insekten wurde eine wilde Blühwiese angelegt und ein Sandarium als Brutstätte für Bienen. Auch Vögel, Igel und viele Kleintiere finden hier ein Zuhause in alten Walnussbäumen, Reisig- und Komposthaufen. Etwas wild ist es im Gemeinschaftsgarten, sicher kein schöner Anblick für Freunde des gepflegten englischen Rasens, aber ein Paradies für Schmetterlinge und Co.

Der Apfel ist in Europa der älteste Kulturbaum und kommt aus Zentral- und Westasien und wurde bereits rund 10.000 vor Christus in der Region des heutigen Kasachstan angebaut. Die Frucht kam über alte Handelsstraßen nach Süd- und Osteuropa, wo sie von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Wo Äpfel ihrer Herkunft nach eher sauer und holzig schmeckten, überzeugen heute die kultivierten Sorten mit Süße und besonderen Fähigkeiten wie z.B. Geschmack, Vitamine, Aromen, versch. Inhaltsstoffe Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe u.v.m. Die älteste dokumentierte Sorte des Kulturapfels ist vermutlich der „Borsdorfer Apfel“, der bereits 1170 von den Zisterziensern erwähnt wurde. Um 1800 gab es weltweit mehr als 20.000 Apfelsorten davon in Deutschland über 4.000. Heute gibt es in Deutschland ca. 2.700 Sorten. Die aufwendige Sortenkunde und den Erhalt alter Sorten wird heute von den Obst- und Gartenbauvereinen und versch. Naturschutzverbänden in Satzungen festgehalten.
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