Sonntag, 16.05.2021

Dritter Friedhofspflanzen-Pflegekurs auf dem Kirchzeller Friedhof

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe OGV Kirchzell

Kirchzell
Kommentieren
2 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

20180514_104924_resized
Foto: OGVKirchzell
Am Samstag den 30. Mai 2020 bot der OGV Kirchzell den 3. Friedhofspflanzenpflegekurs auf dem Kirchzeller Friedhof an. Pünktlich um 10.00 Uhr erwartete man den 1. Vorsitzenden Gerhard Schäfer. Ideal war, dass die Friedhofsbesucher über den ganzen Tag verteilt erschienen...
Am Samstag den 30. Mai 2020 bot der OGV Kirchzell den 3. Friedhofspflanzenpflegekurs auf dem Kirchzeller Friedhof an. Pünktlich um 10.00 Uhr erwartete man den 1. Vorsitzenden Gerhard Schäfer. Ideal war, dass die Friedhofsbesucher über den ganzen Tag verteilt erschienen. So konnte man die Gräber einzeln besprechen. Vermeintlich banale Dinge wie die Rosenpflege, das Zurückschneiden von Abgeblühtem, das Kurzhalten von Bodendeckern, das Verjüngen einer Lavendel-Heide oder auch das Ziehen von Stecklingen aus verholzten frischen Trieben, war interessant. Die Schneeheide Erika carnea blüht nur dann reichlich, wenn sie nach der Blüte Anfang Mai einen kräftigen Rückschnitt ins alte Holz erfährt. Das in Formhalten von Koniferen, sie können bei regelmäßiger Pflege viele Jahrzehnte alt werden, war Thema bei mehreren Gräbern. Sie sollten an den Spitzen nie mit einer Schere geschnitten werden, da sie beim Trocknen unansehnlich braun werden. Sie werden pinziert, das heißt, mit Fingerspitzen regelmäßig abgezwickt. Friedhofsgerecht klein halten kann man nahezu alle Pflanzen, wenn man sie übers Jahr verteilt mehrfach an den Blattachseln einkürzt. Häufige kleine Schnitte sind weniger auffällig als kräftiger Rückschnitt. Ende August sollte man nicht mehr schneiden, da die Neuaustriebe fleischweich bleiben und den Winterfrösten nicht widerstehen können. Richtiges Gießen war in diesem Jahr das Hauptthema. Für das Wurzelwachstum ist es besser einmal die Woche kräftig zu gießen, als täglich nur die Oberfläche anzufeuchten „Gscheit lebbern geit diefi Worzel“. In der Mittagsonne nie die Blätter benetzen, Mehltau empfindliche Pflanzen immer vormittags gießen, weil stehende Abendnässe für Pilz günstige Bedingungen schafft, war selbst für Ältere interessant. Kamen zur Mittagszeit nur spärlich Angehörige, so nahm man sich auch noch am Ende für die späten Besucher ausreichend Zeit und gab Tipps. Von den Besuchern gab es viele Kommentare zur Blumenaktion zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedergründung des OGV. Große Enttäuschung allerseits zum Blumenklau beim OGV. Eigentlich wollten wir nur etwas Schönes für Alle machen. Mit großer Freude meinerseits, und mit wieviel Engagement, Elan und Fleiß die Mitglieder des OGV bei der Umsetzung der geplanten Aktion zu Gange waren. Mittlerweile sind wir frustriert, enttäuscht und verärgert. Man wird nachdenklich wie man sich in Zukunft verhalten soll. Dachten wir anfänglich noch an einen dummen Jungenstreich, so sind wir erschrocken welches Ausmaß bis Dato eingetreten ist. Wir mussten feststellen, dass bereits an 9 von uns aufgestellten Blumenkörben, teils bis zu 4 Pflanzen von Blumensüchtigen entfernt wurden. Sollte jemand irgendwelche Beobachtungen gemacht haben oder zukünftig machen, würden wir uns über über vertrauliche Mitteilungen freuen. Albert Einstein sagte einmal: Zwei Dinge auf der Welt sind grenzenlos – das Universum und die Blödheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir jedoch nicht ganz sicher… OGV Kirchzell, Gerhard Schäfer.
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden