Erfolgreiches gärtnern auf kleinem Raum

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe OGV-Haibach

Haibach
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Foto: Alfred Spatz
Am 8.11.2019 lud der Obst- u. Gartenbauverein Haibach zum Vortrag „Erfolgreiches gärtnern auf kleinem Raum“ in das Kelterhaus ein. 1. Vors. Wendelin Bleifus begrüßte die Gäste und den Referenten, Gärtnermeister Peter Ludwig, Waldaschaff, herzlich...
Am 8.11.2019 lud der Obst- u. Gartenbauverein Haibach zum Vortrag
„Erfolgreiches gärtnern auf kleinem Raum“
in das Kelterhaus ein.
1. Vors. Wendelin Bleifus begrüßte die Gäste und den Referenten, Gärtnermeister Peter Ludwig, Waldaschaff, herzlich.

Herr Ludwig erklärte das Gärtnern als schönes Hobby. „Bei den selbst ausgesäten Salat- oder Gemüsepflanzen weiß man nach der Ernte was man ißt!“
Bis es so weit ist, brauchen Pflanzen allerdings Sonne, guten Boden und eine liebevolle Behandlung, weil sie lebende Wesen sind. Man sieht den Pflanzen auch an ob es ihnen gutgeht oder nicht.
Bei jungen Menschen fehle aus verschiedenen Gründen oft der Kontakt zur Natur. Es ist ein Anliegen für die Gartenbauvereine diesen Kontakt erfahrbar zu machen, wofür sich auch unser Verein einsetzt.
In Städten und Gemeinden entstanden Initiativen wie z.B. „urban gardening“, in denen sich alte und junge Hobbygärtner zum gemeinsamen Säen, Pflegen und Ernten treffen. So wachsen auf Dachgärten Salat und Gemüse, Kartoffeln gedeihen in Pflanzsäcken, Kräuter in Trögen in Geschäftsstraßen usw.
Wenn das Interesse geweckt ist, gibt es viele Möglichkeiten für das erfolgreiche Gärtnern auf kleinem Raum.
Auch in unserer Gemeinde können wir Kleingartenbesitzer oder „Terrassen- und Balkongärtner“ für eine bunte Pflanzenvielfalt beitragen. Jedes Gefäß ist für eine bunte oder grüne Ecke geeignet, wichtig sind nur gute Erde, eine Drainage und Lust und Liebe beim Umsetzen der eigenen Ideen. Peter Ludwig plädierte besonders für ein abwechslungsreiches Nebeneinander von Salaten, Gemüsen, Beeren und Blumen, weil sie sich gegenseitig in ihrem Gedeihen ergänzen.
Anhand eines kleinen Modells erklärte er den Bau eines Hochbeetes, das mit einfachen Mitteln selbst hergestellt werden kann. Es folgten wertvolle Tipps für die lagenweise Befüllung, gemischte Bepflanzung und optimale Bewässerung.
Er hat auch gute Erfahrungen mit sog. Tischbeeten gemacht, auf denen in nur 30 cm
guter Erde eine reiche Ernte heranwuchs. Ein Tischbeet ist rückenschonend und nimmt kaum Platz weg.
Fremdländische Obst- und Gemüsesorten wurden in den letzten Jahren bei uns heimisch. Begünstigt durch die Klimaerwärmung kann mit ihnen auch hier mit guten Erträgen gerechnet werden, wie Peter Ludwig selbst ausprobierte.
Er gab noch Hinweise aus der Praxis für hausgemachte Pflanzenschutzmittel, die allesamt biologisch wirken und keinem nützlichen Insekt Schaden zufügen.
Die sehr informative Veranstaltung beendete er mit einem Appell: „Wir leben von dem was uns die Natur schenkt! Wir haben alle eine ethische Verantwortung für unsere Erde! Tue nichts auf Kosten anderer oder zu Lasten nachkommender Generationen!“
1. Vors. Wendelin Bleifus dankte Peter Ludwig herzlich für seinen Vortrag und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Text: Gerlinde Wagner
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