Konfirmation in der Neuapostolischen Kirche

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe NAK-Aschaffenburg

Aschaffenburg
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NAK-Aschaffenburg - Konfirmation 2022
Von links nach rechts: Gemeindevorsteher Stephan Wolf, die Konfirmanden Erik und Lukas, Konfirmandenlehrer Olaf Brüggemann.
Foto: NAK-AB / Ulrike Kotulla
Sonntag, 8. Mai 2022, ein großer Festtag für zwei jungen Christen, Erik und Lukas. Die beiden Jugendlichen haben sich in regelmäßigen Unterrichten auf ihre Konfirmation sorgfältig vorbereitet. Es ist ein Meilenstein in ihrem Leben...
Sonntag, 8. Mai 2022, ein großer Festtag für zwei jungen Christen, Erik und Lukas. Die beiden Jugendlichen haben sich in regelmäßigen Unterrichten auf ihre Konfirmation sorgfältig vorbereitet. Es ist ein Meilenstein in ihrem Leben. Sie geloben öffentlich vor der Gemeinde ihre Treue gegenüber Gott, bekennen sich zum neuapostolischen Glauben und übernehmen als mündige Christen die Verantwortung für Ihr weiteres Glaubensleben.

Vor dem Gottesdienst erfreuten Instrumentalistinnen und ein Chor die Gemeinde und Gäste mit einer dem Anlass entsprechenden Liederauswahl.

Die Konfirmation im Mittelpunkt des Gottesdienstes

Das von der Gemeinde gesungene Eingangslied: „Herr Jesu Dir zu leben, gelobt mein Herz und Mund!...“ (Neuap. GB Nr. 314, L.A. Stöber) stand trefflich im Einklang mit dem Festgottesdienst.

Der Predigt lag das Bibelwort aus Psalm 60 Vers 14 „Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde zertreten.“ zugrunde.

Der Gemeindevorsteher, Stephan Wolf, erläuterte im Predigtteil die aktuelle Bedeutung des Bibelwortes:
„Feinde zertreten“ heißt, dem Bösen zu widerstehen. Als Beispiel dient uns der Bericht aus Matthäus 4 „Jesu Versuchungen“. Der Teufel wollte Jesus zum Ungehorsam verleiten. Jesus hätte alle Macht gehabt die Versuchungen auszuführen, jedoch hat Jesus sich vom Geist Gottes führen lassen, widerstand dem Bösen und wies am Ende den Satan von sich. „Lasst Euch auch vom Heiligen Geist leiten, dann könnt ihr auch das Böse überwinden und wenn ihr in dieser Weise Jesus Christus nachfolgt, bekommt ihr auch Kraft im Sinne Gottes Taten zu vollbringen. Dabei kommt es nicht auf große Taten an. Auch kleine Taten in der Gemeinde und im persönlichen Umfeld können uns zu „Helden des Alltags“ machen.“ so die Ausführungen des Vorstehers

Im Predigtbeitrag verglich der Konfirmandenlehrer, Olaf Brüggemann, das Glaubensleben mit einem Hausbau: „Ein Hausbau soll kontinuierlich fortentwickelt und mit Sorgfalt ausgeführt werden. So sollt auch ihr euer Haus im Himmel bauen. Gibt es dabei einmal Probleme, dann bitte niemals aufgeben. Auch in Problemen liegt Potential: Nach der Bewältigung hat man ein großartiges Gefühl und hat an Erfahrung gewonnen.“ so der Rat an die Konfirmanden.

Die Segenhandlung

Zunächst wurde der diesjährige Brief von Stammapostel Schneider an die Konfirmanden vorgelesen.
Im Anschluss gaben die Konfirmanden, Erik und Lukas, vor dem Altar ihr Versprechen, den zukünftigen Lebensweg als neuapostolische Christen in Treue zu Gott gehen zu wollen und bekräftigten dies mit ihrem Konfirmationsgelübde.
Daraufhin empfingen die Konfirmanden durch den Gemeindevorsteher Gottes Segen, welcher sie stärkt, das Gelübde zu halten.

Der Chor unterstrich anschließend die Segenshandlung durch das vorgetragene Lied mit dem einprägsamen Refrain: „Gott ist da, Gott ist da. Er ist unbegreiflich nah!“ (Peter Strauch).

Mit Schlussgebet und trinitarischem Segen wurde der festliche Konfirmationsgottesdienst beendet.
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