Qualität in der musikalischen Arbeit sichert Zukunftsfähigkeit- 1.300 Euro Spende für Aktion Sternstunden

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Musikverein "Spessartklang" Hobbach e.V.

Eschau
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Eschau-Hobbach. „Wie können Musikvereine auch künftig bestehen?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der Vorsitzende des Musikvereins „Spessartklang“ Hobbach, Gerhard Rüth, auf der Jahreshauptversammlung, welche am 05...
Eschau-Hobbach. „Wie können Musikvereine auch künftig bestehen?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der Vorsitzende des Musikvereins „Spessartklang“ Hobbach, Gerhard Rüth, auf der Jahreshauptversammlung, welche am 05. Januar im Gemeinschaftshaus stattfand. Ein Lösungsansatz sei dabei Qualitätssteigerung und Qualitätssicherung in allen Vereinsaktivitäten. Erfreut berichtete er vom Erlös des Adventskonzertes in der Kirche Mariä Heimsuchung. Für die Aktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks konnten 1.300 Euro überwiesen werden.

Lobend erwähnte der Erste Vorsitzende das vom Musikverband Untermain organisierte Seminar „Zukunft der Musikvereine – Wie sieht der ideale Musikverein aus?“ Gemeinsam mit der Moderatorin Alexandra Link aus Freiburg und zahlreichen Vereinsvertretern seien gute Ideen erarbeitet worden. Herausgekommen sei, dass Musikvereine nur überleben, wenn ein Qualitätsanspruch bestehe. Dazu gehören ein gut ausgebildeter Dirigent, regelmäßige Fortbildungen, eine gute Jugendausbildung und ein teamorientierter Vorstand. Qualität in der Musik, in der Organisation und der Kommunikation seien unerlässlich.

Die Versammlung gedachte der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Birgit von Edlinger, Erhard Rodenhausen, Oskar Mattis, Rosemarie Elter, Rosemarie Rüth, Gisela Weibel und dem verstorbenen Ehrenmitglied Hermann Fersch. In seinem Jahresbericht erläuterte der Vorsitzende, dass von Blasmusikern Vieles geleistet wurde. Insgesamt seien 90 Auftritts- und Probetermine absolviert worden.

Auftritte in Aschaffenburg, Untertheres und Würzburg

Bei der Vielzahl der Musiktermine blieben einige Veranstaltungen in besonderer Erinnerung. Gerhard Rüth erinnerte an den Festbesuch bei den Musikfreunden in Untertheres, Landkreis Hassberge. Mit dieser Kapelle sei vor zwei Jahren auf dem Deutschen Schützentag in Frankfurt eine Freundschaft begonnen worden. Auf große Resonanz sei das Konzert im Schöntalpark in Aschaffenburg gestoßen. Fast 500 Besucher hätten der Musik des „Spessartklang“ aufmerksam zugehört.

Weitere Auftritte fanden auf dem Maifest in Eichelsbach, auf den Musikfesten in Röllfeld, Bürgstadt und Soden sowie auf dem Weihnachtsmarkt in Würzburg statt.
Nach dem Bericht von Schriftführerin Verena Zimmermann wurden die finanzielle Situation des Vereins von KatjaFersch vorgetragen . Durch die Anschaffung neuer Vereinskleidung war ein Ausgabenüberhang entstanden.

Lob für Probendisziplin
.
Dirigent Christian Schreck bedankte sich bei den Musikerinnen und Musikern für ihren Einsatz und bezeichnete das Jahr aus musikalischer Sicht als erfolgreich. Die Probebeteiligung und – disziplin sei gut, aber auch noch steigerungsfähig. Grußworte sprachen Bürgermeister Michael Günther und der Präsident des Musikverbandes Untermain Berthold Rüth. Am 25. Januar 2020 findet das 21. Lakefleischessen des Musikvereins im Hobbacher Rübenloch statt, wozu erster Vorsitzender Gerhard Rüth einlud.
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!