Musik für die Seele

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe MusikcorpsNiedernberg

Niedernberg
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Der erste Auftritt des Niedernberger Musikcorps in diesem Jahr fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem Grundschulhof statt.
Foto: Florian Schmitt
Bei strahlendem Sonnenschein durften die Musiker des Musikcorps Niedernberg am 25. Juli endlich mal wieder gemeinsam auftreten. Im nötigen „Corona-Abstand“ platzierten sie sich auf dem Grundschulhof und entführten ihre Zuhörer in die Welt der Blasmusik...
Bei strahlendem Sonnenschein durften die Musiker des Musikcorps Niedernberg am 25. Juli endlich mal wieder gemeinsam auftreten. Im nötigen „Corona-Abstand“ platzierten sie sich auf dem Grundschulhof und entführten ihre Zuhörer in die Welt der Blasmusik. Es war der erste Auftritt in diesem Jahr.

Die zahlreichen Gäste suchten sich ein Schattenplätzchen und genossen den Abend mit guter Musik. Sie spendeten nicht nur fleißig Applaus, sondern auch großzügig Geld in das Sparschwein - das gesammelte Geld geht komplett ins Hochwasser-Katastrophengebiet. Dirigent Thomas Schmitz stammt aus der betroffenen Region. Stolze 666 Euro kamen zusammen, damit soll ein befreundeter Musikverein im Raum Stolberg unterstützt werden.

Gerade einmal sieben Proben waren nach der erneut langen Lockdown-Pause möglich. Aber das Musikcorps präsentierte sich souverän und wie gewohnt in zahlreicher Musikerzahl. Florian Schmitt begrüßte die Zuhörer sowie Musikpräsidenten Berthold Rüth, der Ehrungen vom Verband übernahm.

Die Musikerinnen und Musiker eröffneten die Serenade mit der Polka „Wir Musikanten“ von Kurt Gäble. Den passenden Text gab Florian Schmitt nachträglich hinzu: „Wir Musikanten, vereint durch Spiel und Gesang, sind befreundet ein Leben lang. Unsere Musikanten ist Harmonie pur im Blut. Musik, die tut uns echt gut.“ Dem sei weiter nichts hinzuzufügen, so Schmitt. Weiter ging es mit der Böhmischen Liebe, eine Polka von Mathias Rauch. Doch es blieb nicht nur bei Polkas.

Es folgte „Nessaja“ von Peter Maffay, für Blasmusik arrangiert von Kurt Gäble. Florian Schmitt teilte sich dieses Jahr die Moderation mit Robin Fischer, und auch er meisterte seine erste Moderation bravorös. Ganz charmant gab er zum Besten: „Was macht man mit einem Blasmusiker, der nicht spielen kann? Man gibt ihm zwei Stöcke, setzt ihn nach hinten und sagt ihm, er sei ab jetzt Schlagzeuger. Was macht man, wenn er das auch nicht kann? Man nimmt ihm einen Stock wieder weg, stellt ihn ganz nach vorne und sagt ihm, er sei ab jetzt Dirigent.“ Lachen im Publikum, Dirigent Thomas Schmitz nahm’s natürlich mit Humor.

Weiter ging es mit Billy Vaughn, das nicht nur bei Saxophonisten Begeisterung hervorruft, sondern auch die Füße der Zuhörer mitwippen lies. Mit Disco Lives durften die Flöten des Musikcorps ihr Können unter Beweis stellen. Danach folgte „Abel Tasman“, ein Konzertmarsch von Alexander Pfluger und die Polka „Von Freund zu Freund“, wobei unsere Musikerfreunde Jonathan Schnabel und Michael Reinhard mit dem Tenorhorn und dem Flügelhorn waren.

Danach wurde es wieder etwas moderner mit „Heal the world“ von Michael Jackson und „Time of my live“, bekannt aus Dirty Dancing – dem wohl romantischsten Musikfilm aller Zeiten. Das Solo am Saxophon spielte Helga Pasternack. Schließlich durften sich Freunde der klassischen Blasmusik wieder freuen. In rund eineinhalb Stunden hatten es die Musiker geschafft, das Publikum zu verzaubern. Eine rundum gelungene Serenade in dieser besonderen Zeit. Christine Schmitt
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