Donnerstag, 20.01.2022

MontessorischülerInnen bei der Veranstaltung im Jukuz-Zeitzeuge der NS-Zeit berichtet

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Montessorischule Soden

Sulzbach
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Schild an der Montessorischule Sulzbach-Soden
Das Schild beinhaltet das Prinzip von Maria Montessori: Hilf mir, es selbst zu tun.
Foto: Sandra Woelk
Das dunkle Kapitel unserer Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. Der Zeitzeuge, Pavel Hoffmann, hat aus diesem Grund am 22.10.2021 Aufklärungsarbeit in einer Veranstaltung vom Jukuz (Jugend- und Kulturzentrum) der Stadt Aschaffenburg vorgenommen...
Das dunkle Kapitel unserer Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. Der Zeitzeuge, Pavel Hoffmann, hat aus diesem Grund am 22.10.2021 Aufklärungsarbeit in einer Veranstaltung vom Jukuz (Jugend- und Kulturzentrum) der Stadt Aschaffenburg vorgenommen. Die traumatisierende Erfahrung des heute 83-jährigen haben ihn erst recht ermutigt, seine Sicht von früher und heute darzustellen. Diese mutige Aktion gegen das Vergessen hat die SchülerInnen der Mondessorischule sensibilisiert und wertvolle Einblicke mit nach Hause genommen. Auch wenn die SchülerInnen zum Teil sprachlos und tief betroffen von den eigenen Erfahrungen des Zeitzeugen waren, so hinterließ gerade deswegen Herr Hoffmann einen nachhaltigen Eindruck.

Der Sekundarschüler Jasper aus der Sekundarstufe C berichtete in der schulinternen Wochenmemo und auf der Website der Schule darüber:
„Am 22.10.21 hat das Jukuz (Jugend-Kultur-Zentrum) zu einer Veranstaltung in Aschaffenburg eingeladen. Die Schule war mit 65 Personen aus der Sekundarstufe vertreten. Pavel Hoffmann (Zeitzeuge, mit 4 Jahren im KZ, heute 83) nahm uns mit in die Welt der Judenverfolgung und stellte seine Sicht von früher und heute dar. Er erklärte und beantwortete Fragen von 19-22 Uhr. Im Voraus besprach jede Klasse Begriffe und Informationen über die NS-Zeit. In der Sek C schauten wir dazu einen Film über Anne Frank der uns sehr nahe ging. Wir fanden den Vortrag sehr spannend. Ebenfalls fanden wir es toll das Herr Hoffmann mit seinen 83 Jahren noch seine teils selbsterlebten Informationen weitergab.
Vielen Dank an Herrn Hoffmann!“

Ein wertvoller Beitrag gegen das Vergessen von Pavel Hoffmann und dem Jugend- und Kulturzentraum der Stadt Aschaffenburg.
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