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Online Begegnung mit Spielen im heimischen Wohnzimmer statt Spaß im Freizeitpark - Alternativveranstaltung für MinistrantINNEN in Main-Spessart

UweBreitenbach
Sonntag, 28. 06. 2020 - 12:01 Uhr

Main-Spessart. (ub) Ein herber Verzicht war für die Verantwortlichen aus den beiden Ministrantenarbeitskreisen (MAK) aus den Dekanaten Karlstadt und Lohr, dass der diesjährige Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill mit geschätzten 5-6 Bussen und mehreren hundert Ministranten coronabedingt nicht stattfinden konnte.
Die verantwortliche Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs und MAK Leiter Uwe Breitenbach hatten sich entschieden, aufgrund der veränderten Bedingungen, den MinistrantINNNEN, OberministrantINNEN und ihren Verantwortlichen ein Alternativprogramm zu bieten, so dass trotzdem ein Kontakt zu den Jugendlichen ermöglicht werden konnte.
Mit einem Vorbereitungsteam aus den Hauptamtlichen Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen entstand so ein abwechslungsreiches Nachmittag füllendes Programm, das Spiel und Spaß sowie auch spirituelle Impulse über die diözesane Online Onlineplattform vermitteln sollte.
Dabei scheuten die Verantwortlichen keine Mühen und betrieben auch entsprechenden Aufwand. So wurde zur Begrüßung bei der Vorstellrunde der Teilnehmer sogar Bischof Franz Jung online mit in die Runde geholt. In einem kleinen Videoclip grüßte er die MSP-Minis und ermutigte sie auch weiterhin ihre christliche Vorbildfunktion durch ihr Engagement und ihre Gemeinschaft zu zeigen.
In einem ersten Spieleblock ging es wie im Original Tabu Spiel darum, den Mitspielern auf Zeit Begriffe zu erklären, ohne den eigentlichen Begriff sowie fünf andere naheliegende Worte zu verwenden. Im Unterschied zum Original ging es beim Reli-Tabu natürlich um religiöse Begriffe auch aus dem Ministrantendienst und kirchlichem Umfeld.
In der zweiten Spielerunde klickten sich die Teilnehmer des Online-Spiele-Nachmittags dann in eine Plattform ein, wo die Mitspielern wie beim Montagsmaler Begriffe durch Skizzen und grafische Impulse erraten mussten.
Mit einem spirituellen Impuls, den Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs mit ihrem Team vorbereitet hatte, waren die Teilnehmer auch nochmal kreativ gefordert: nach einer musikalischen Einstimmung durften die MinistrantINNEN dann einen Fisch als Gemeinschaftssymbol falten und darauf ihre Bitten oder Hoffnungen schreiben. Eine Kerze, die bei allen zuhause dabei entzündet war, sollte die Verbindung im gemeinsamen Gebet und mit Gott noch verdeutlichen. Mit den gestalteten Fischen wurde dann sogar noch unter Beteiligung aller Teilnehmer ein kleines Video aufgezeichnet, das dann ebenso wie der Videoclip mit Bischof Franz auf den Social Media Kanälen (https://www.facebook.com/makkarlstadt/ https://www.instagram.com/mak_karlstadt/ Telegram t.me/@minismakkar, www.facebook.com/kja.regio.msp Instagram: kjamainspessart Telegram t.me/RegioMSP) online abrufbar ist.
In der Abschlussrunde nach rund drei schnell und abwechslungsreich vergangenen Stunden dankte MAK-Leiter Religionspädagoge Uwe Breitenbach explizit allen Teilnehmern sowie den Engagierten im Vorbereitungsteam für ihren Einsatz, verbunden mit dem Wunsch auf baldige reale Begegnungen.

Text und Foto U

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