Mutter-Tochter-Gespann lässt die Nadeln für MiniHerzchen e.V. glühen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe MiniHerzchen e.V.

Aschaffenburg
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MiniHerzchen
Foto: MiniHerzchen
Babys
Foto: Reinhard Berg
21 Frauen aus ganz Deutschland haben sich zusammengefunden, um bundesweit für Kliniken alles zu nähen, stricken und häkeln, was dort für Frühchen und Sternenkinder gebraucht wird. Was vor drei Jahren als lose Gruppe unter dem Namen Herzenskinder begann wurde jetzt durch die Eintragung als gemeinnütz...
21 Frauen aus ganz Deutschland haben sich zusammengefunden, um bundesweit für Kliniken alles zu nähen, stricken und häkeln, was dort für Frühchen und Sternenkinder gebraucht wird. Was vor drei Jahren als lose Gruppe unter dem Namen Herzenskinder begann wurde jetzt durch die Eintragung als gemeinnütziger Verein offiziell: Der Miniherzchen e.V.
Nadine Gries, Vorstandsmitglied und Mitbegründerin des MiniHerzchen e.V., und ihre Mutter Patricia Panzer sind immer vorne dabei, wenn die aktuell sechs betreuten Kliniken sich melden und um Unterstützung bitten. Die beiden Aschaffenburgerinnen nähen dann Kleidung, die man kaum kaufen kann. Sei es, weil sie so klein ist oder weil es in den Kliniken auch immer wieder besondere Herausforderungen für Kabelausgänge gibt. Manchmal wechseln die beiden Frauen auch die Nadeln: Dann häkeln sie Kraken, deren Tentakel an die Nabelschnur erinnern und die Kleinsten davon abhalten, an ihren lebenswichtigen Kabeln zu spielen.
Der Verein ist auf Spenden in Form von Stoffen, Wolle, Bündchen etc. angewiesen, um die Handarbeiten herstellen zu können. Auch gebrauchte gut erhaltene Wickelbodys werden für die Intensivstationen für Neugeborene gesammelt. Nadine Gries, selbst Mutter eines Dreijährigen, klappert dann auch gerne mal den eigenen Freundeskreis ab und stößt auf jede Menge Unterstützung. „Viele wissen ja gar nicht, was für einen Bedarf es in den Kliniken gibt.“, berichtet Gries, „Aber wenn sie davon erfahren ist die Bereitschaft mitzuhelfen oft geweckt. Wir sind dankbar für jede Hilfe. Und durch die wachsende Mitgliederzahl werden wir bald auch weitere Kliniken hinzunehmen können.“
Nicht nur Privatpersonen unterstützen die engagierte Frau und ihren Verein. „Als mein Chef von dem Projekt gehört hat, hat auch er sofort seine Unterstützung angeboten“, erzählt Nadine Gries, ZFA bei Dr. Dr. Sebastian Voß. Und nicht nur finanzielle Unterstützung gibt es vor Ort. Die beiden Stoffgeschäfte „Goldberg“ und „Ida und Michel“ haben beide sehr großzügige Stoffspenden zur Verfügung gestellt, die nun im Team zu dem verarbeitet wird, was in den Kliniken so dringend benötigt wird.
Jährlich kommen rund 50.000 Babys in Deutschland zu früh zur Welt und müssen versorgt werden. Wer den Verein aktiv oder durch Spenden unterstützen möchte, kann sich unter www.miniherzchen.de informieren und Kontakt aufnehmen.
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