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Maria-Ward-Schule als Umweltschule zertifizert

maria-ward-schule
Mittwoch, 18. 11. 2020 - 08:27 Uhr

Auch aus Kleinem kann Großes werden. Genau unter diesem Motto hat sich vor drei Jahren der Umwelt-AK der Maria-Ward-Schule Aschaffenburg, die Green-Bees, zusammengefunden. Zunächst bestand er nur aus einer Handvoll Schülerinnen, die sich gemeinsam für die Umwelt einsetzen wollten. In den vergangenen drei Jahren ist der AK nun so gewachsen, dass man jetzt stolz auf eine Gruppe von über einem Dutzend Schülerinnen blicken kann, die mit Unterstützung von Frau Englert zahlreiche Projekte umsetzte und nun sogar die Auszeichnung „Umweltschule für Europa/ internationale Nachhaltigkeitsschule“ für die MWS einfahren konnten. Um sich für den Titel bewerben zu können, konzentrierte sich der Arbeitskreis auf verschiedene Projekte aus dem Bereich Biodiversität und dem selbstgewählten Thema Mülltrennung. In diesem Rahmen errichteten die Green-Bees in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Aschaffenburg einen schuleigenen Kompost. Ergänzend dazu entwickelten sie ein Müllkonzept, welches die gesamte Schule dazu animieren soll, genauer auf die Mülltrennung in der Schule zu achten. Bei sogenannten „Umweltfortbildungen“ wurden die „Umweltmanagerinnen" als Vertreterinnen der Klassen über neueste Projekt-Fortschritte informiert. Außerdem durften die Umweltmanagerinnen bei den Umwelttreffen selbst mit anpacken. So wurden gemeinsam Hochbeete auf der Schulterrasse errichtet und mit der hauseigenen Komposterde, Bienenweide-Saatgut und Setzlingen bepflanzt.
Eine weitere Aktion bezog sich auf die Vermeidung von Plastik im Alltag. Um darüber zu informieren, drehte der AK ein Video mit Fakten über den Plastikkonsum und dessen Entsorgung. Außerdem stellten die Schülerinnen in eigener Regie Wachstücher her, welche als Alternative für Alufolie oder Plastikverpackungen von Lebensmitteln dienen. Noch dazu informierten sie Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte am alljährlichen Maria-Ward-Weihnachtsmarkt und am Tag der offenen Tür mithilfe des Videos und einer selbst erstellten Schulrallye, wie die Schule sich gegen den hohen Plastikkonsum ihrer Schülerinnen und für eine bessere Mülltrennung einsetzt. Noch dazu war es möglich, am Stand der Green-Bees eigenständig Apfelbäume zu sähen, womit die Biodiversität der Umgebung gefördert werden soll.
Alles in allem kann man sagen, dass die Green-Bees zuerst im kleinen Kreis der Schülerinnen mit ihren Ideen für eine bessere Umwelt begonnen haben. Mittlerweile erreichen die Umweltprojekte der MWS aber einen weit größeren Kreis an Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften, der die Mädchen in ihrem engagierten Tun und ihren Intentionen unterstützt.
Gerade deshalb freuen sich die Green Bees sehr über den Titel „Umweltschule“, der zeigt, dass man auch mit einer kleinen Gruppe viel erreichen und ein Zeichen für die Umwelt setzen kann.

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