Montag, 24.01.2022

Briefe schreiben für die Freiheit

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Schule

Aschaffenburg
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Foto: maria-ward-schule
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Foto: maria-ward-schule
Rund um die Weihnachtszeit werden viele Briefe geschrieben, von Weihnachtskarten bis hin zum Wunschzettel ans Christkind. An der Maria-Ward-Schule wurden dieses Jahr auch Briefe mit Wünschen geschrieben, allerdings ging es dabei nicht um Geschenke, sondern um den weltweiten Einsatz für Menschenrecht...
Rund um die Weihnachtszeit werden viele Briefe geschrieben, von Weihnachtskarten bis hin zum Wunschzettel ans Christkind. An der Maria-Ward-Schule wurden dieses Jahr auch Briefe mit Wünschen geschrieben, allerdings ging es dabei nicht um Geschenke, sondern um den weltweiten Einsatz für Menschenrechte.
Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember veranstaltet Amnesty International alljährlich einen Briefmarathon. Dafür werden jedes Jahr zehn Fälle ausgewählt, bei denen Menschrechte eingeschränkt, verletzt oder sogar verweigert werden. Mit hunderttausenden Briefen soll auf diese Missstände hingewiesen werden und die verantwortlichen Stellen werden zum Handeln aufgefordert.
Dieses Jahr hat die MWS das erste Mal als ganze Schulfamilie an dieser Aktion teilgenommen. Die unterschiedlichen Fälle wurden in verschiedenen Fächern vorgestellt und besprochen. Dabei wurde auch deutlich, welche Bedeutung die Menschenrechte haben und wie wenig Anerkennung sie dafür eigentlich bekommen. Danach konnten die Mädchen freiwillig und selbstständig auswählen, für welche Personen oder auch Gruppen sie sich einsetzen möchten. Aufgrund der pandemischen Lage wurde ein zentrales „Buffet“ mit den Briefvorlagen aufgestellt, bei dem sich jeder bedienen konnte. Zwei große gelbe Briefkästen warteten dann in den beiden Aulen darauf, gefüllt zu werden… und sie wurden nicht enttäuscht.
Beim Sortieren und Auszählen der Briefe im Lehrerzimmer hatte man doch kurz den Eindruck, den Weihnachtswichteln beim Ordnen der Wunschzettel zuzuschauen. Insgesamt kamen 683 Briefe von Schülerinnen aller Jahrgangsstufen und auch von Lehrkräften zusammen. Diese wurden dann an Jan Czirnich, den Gruppensprecher für Amnesty International in Aschaffenburg, übergeben. Von da ging es für die Briefe nach Berlin und dann in die ganze Welt. Sie sind verbunden mit der Hoffnung, dass wir gemeinsam die Welt doch ein kleines bisschen besser machen können.
Tatjana Kreß
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