Montag, 27.09.2021

Briefe schreiben für die Freiheit

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Schule

Aschaffenburg
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Foto: maria-ward-schule
Amnesty International veranstaltet jedes Jahr einen Briefmarathon. Mit diesem soll ein Zeichen für die Menschenrechte gesetzt werden. Dafür werden von Amnesty International jedes Jahr zehn Personen oder Gruppen aus verschiedenen Ländern ausgesucht...
Amnesty International veranstaltet jedes Jahr einen Briefmarathon. Mit diesem soll ein Zeichen für die Menschenrechte gesetzt werden. Dafür werden von Amnesty International jedes Jahr zehn Personen oder Gruppen aus verschiedenen Ländern ausgesucht. Alle haben Verletzungen der Menschenrechte erfahren, Amnesty International prangert dies an. Um die Personen oder Gruppen zu unterstützen, schreibt man einen Brief oder eine E-Mail an die zuständigen Behörden oder wendet sich direkt an die Betroffenen. Die dadurch entstehende Flut an Briefen aus der ganzen Welt kann dann tatsächlich etwas bewegen. Durch die Aktion von Amnesty International wurden Todesurteile fallen gelassen und Gefängnisstrafen um Jahre verkürzt. Bei allen Gruppen und Personen gibt es Chancen auf Erfolg, wie die Ermittlungsaufnahme in einem Mordfall zweier jugendlicher Mädchen in Südafrika oder die Aufklärung eines Vermisstenfalles in Pakistan, bei dem das Opfer selbst das Verschwinden seiner Landsleute kritisierte.
In diesem Jahr hat auch die Klasse 10a des Maria-Ward-Gymnasiums an diesem Projekt teilgenommen. Im Unterricht wurden die Themen, die Amnesty International vertritt, besprochen. Gemeinsam wurde über die Menschenrechte und die einzelnen Fälle diskutiert. Die Organisation stellt für jeden Fall ein eigenes Informationsblatt zur Verfügung, auf dem die Hintergründe und Ziele erklärt werden. Daneben gibt es auch Vordrucke für die Briefe, damit man bei den Anreden von Minister über Exzellenz bis hin zu Majestät auch nichts falsch macht.
Anschließend durften sich die Schülerinnen selbst aussuchen, für wen sie einen Brief schreiben wollten. So kamen insgesamt 124 Briefe zusammen, die nun gesammelt nach Berlin geschickt werden und von da an ihren Bestimmungsort kommen.
Bis zum 23.12.20 ist es möglich, Briefe oder E-Mails abzuschicken. Alle nötigen Informationen und die Hintergrundgeschichten der betroffenen Personen und Gruppen stehen frei verfügbar unter www.amnesty.de/briefmarathon.

Anika Gerlach, 10a
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