Freitag, 24.09.2021

Billy Joel und die “Englischen Fräulein”

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Schule

Aschaffenburg
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Foto: p.matheis
In 18 Tagen entsteht ein Corona-Musikvideo, das an Kreativität und Talent nur so strotzt. Hauptdarsteller sind LehrerInnen der Maria-Ward Schule in Aschaffenburg. Wieder Lockdown. Diesmal sogar mit Distanzunterricht...
In 18 Tagen entsteht ein Corona-Musikvideo, das an Kreativität und Talent nur so strotzt. Hauptdarsteller sind LehrerInnen der Maria-Ward Schule in Aschaffenburg.

Wieder Lockdown. Diesmal sogar mit Distanzunterricht. “Da kommt einiges auf uns zu!” Dieser Gedanke ereilte Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern Mitte Dezember des vergangenen Jahres. Und was da auf uns zugekommen ist! Seitenabstürze, Verbindungsfehler, Videoprobleme...und das ist nur eine kleine Auswahl der technischen Herausforderungen, die nun unseren Schulalltag ausmachten.
Dann kamen die Verlängerung und wieder neue Bestimmungen. Man hätte daran verzweifeln können, doch wir – die Lehrkräfte der Maria-Ward-Schule – haben gesehen, dass wir uns an die Situation angepasst und versucht haben, das Beste daraus zu machen. Noch schöner war aber das Feedback unserer Schülerinnen und Eltern. Unsere Mühen werden gesehen; unsere Anstrengungen mit guten Worten belohnt. Fantastisch sind auch die Arbeit und das Durchhaltevermögen der Kinder. “Wir müssen ihnen eine Freude bereiten und ihnen zeigen, wie es uns geht und wie sehr wir sie und den Alltag mit ihnen vermissen!” Das war der Startschuss für ein außerordentlich kreatives und musikalisch anspruchsvolles Projekt, das aus dem Lehrerkollegium heraus entstanden ist. Das Vorbild war ein Beitrag des Phoenix Kammerchors aus dem kanadischen Vancouver, der die Lebensumstände der Menschen in dieser Zeit durch ein Cover des Liedes “For the longest time” von Billy Joel wiedergibt. “Das können wir auch!” Gesagt, getan. Nun wurde getextet, die Eindrücke und Gefühle in Reimform aufgeschrieben und alles an die Chorleiterin Renate Binschek gesendet, die in Windeseile die Noten bereitstellte und alle...ja, wirklich alle Stimmen eingesungen hat. Dann war die Sangeskraft des Kollegiums gefragt und auch die Kreativität in der Umsetzung. Erledigt! Also alles wieder zurück an Renate Binschek - und jetzt wurde gezaubert. Aus 32 Beiträgen wurde einer, der sich mehr als sehen lässt. Die Nachricht ist klar: Die Corona-Zeit verlangt viel von uns ab, doch wir geben den Mut nicht auf und wir sehen, wie großartig alle mit der Situation umgehen. Noch viel wichtiger ist: Kreativität kennt keine Grenzen. Von der Idee bis zum fertigen Video vergingen unglaublich schnelle 18 Tage.
Was bleibt am Ende? Ein Lichtblick in den momentan so grauen Tagen, Hoffnung auf ein Wiedersehen und die tiefe Dankbarkeit füreinander. Ein Projekt, das mitten ins Herz geht!
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