Mittwoch, 08.12.2021

Schulentwicklung an der Maria-Ward-Schule

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Schule

Aschaffenburg
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SE20012203
Foto: l.schwenold
Höflichkeit und Rücksichtnahme, wertschätzender Umgang und gegenseitiges Helfen – altmodische Erziehungsziele? Das Kollegium der Maria-Ward-Schule (MWS) sagt „Nein“ und räumte beim Pädagogischen Studientag am 22...

Höflichkeit und Rücksichtnahme, wertschätzender Umgang und gegenseitiges Helfen – altmodische Erziehungsziele? Das Kollegium der Maria-Ward-Schule (MWS) sagt „Nein“ und räumte beim Pädagogischen Studientag am 22. November 2017 diesem Themenfeld oberste Priorität ein. Verschiedene Projekte wurden erörtert, wie sich ein solch wertschätzender Umgang im Alltag der Schülerinnen trainieren und verankern lässt.
Bei einer Auflistung der Themengebiete, die an der MWS in den nächsten Monaten verstärkt in den Blick genommen werden sollen, landeten „Medienkompetenz“ und „Offene Ganztagsschule“ auf den Plätzen zwei und drei.
Um zunächst Kollegen und Kolleginnen fit zu machen für den Umgang mit modernen Medien sind schulinterne Fortbildungen geplant. Neben der Festigung und dem Ausbau der Fertigkeiten im Umgang mit Computer, Internet, Beamer und Dokumentenkamera im Unterricht wird es hierbei vor allem auch um den zielgerichteten Einsatz von Tabletts und Handys gehen.
Was die Offene Ganztagsschule betrifft, wird dort noch effektiveres Arbeiten als bisher ermöglicht. Nachdem bereits seit diesem Schuljahr Lehrkräfte das pädagogische Fachpersonal der OGS unterstützen, sollen nun die Vernetzung und der Kommunikationsfluss zwischen dem Schulhaus am Brentanoplatz und der Offenen Ganztagsschule an der Schweinheimer Straße vorangetrieben werden.
Vor einem Jahr war an der MWS der Schulentwicklungsprozess neu belebt worden. Eine Steuergruppe der Schulentwicklung hatte in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Schulwerk in Bayern (KSW) erste Richtlinien zum Erreichen von Zielen entwickelt. Vier Lehrkräfte des Gymnasiums (Tina Fürsattel, Ulrike Reidl, Anna Schreiber und Deborah Streib) und vier Lehrkräfte der Realschule (Kati Dreher, Leif Hahlbohm, Matthias Hauser und Peter Mahncke) arbeiteten seitdem in zahlreichen Sitzungen gemeinsam mit den Schulleitungsteams des Gymnasiums und der Realschule an der Weiterentwicklung der MWS, um die lebendige Umsetzung des Schulmottos „Sich wohl fühlen – besser lernen“ mit konkreten Projekten zu unterstützen. Die erarbeiteten Themenfelder haben sie am 22. November dem gesamten Kollegium vorgestellt. Dieses entschied sich dafür, zunächst die eingangs erwähnten drei Handlungsziele im schulischen Alltag mit Leben zu erfüllen. Kleingruppen entwickelten konkrete Projekte. Das Schulentwicklungsteam betonte, dass dies erst ein Anfang ist und die Realisierung anderer wünschenswerter Ziele nur zurückgestellt sei.
Lydia Schwenold-Werlin/Patrick Matheis
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