Sonntag, 15.12.2019

Gelebtes Europa: Schulpartnerschaft der Maria-Ward-Schule mit dem Madách-Imre-Gymnasium Vác/Ungarn

l.schwenold
Dienstag, 05. 04. 2016 - 14:57 Uhr

Schon zum vierten Mal fuhren Schülerinnen der 9. Klassen der Maria-Ward-Schule in Begleitung der Lehrkräfte Ulrike Reidl und Andrea Scholz nach Vác, einer Stadt in der Nähe von Budapest. Diese Schulpartnerschaft entstand bei einem von der EU geförderten Bildungsprogramm, dem Comenius Projekt. Sie gibt den ungarischen Schülern die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse aktiv anzuwenden, indem sie eine deutsche Austauschschülerin für sechs Tage in ihrer Familie aufnehmen. Die deutschen Mädels haben die Möglichkeit, Bräuche anderer Länder und die ungarische Kultur kennenzulernen. Von ungarischer Salami bis hin zum ungarischen Unterricht war in diesen Tagen alles geboten, was das ungarische Leben ausmacht.
Am ersten Tag in Vác, Freitag, dem 18. März, fuhren wir morgens mit dem Bus in die Schule und gaben unsere vorbereiteten Präsentationen zum Besten. Wir stellten unsere Schule, unsere Stadt und einige Aspekte des Lebens in Deutschland vor. Dann führten uns die Gastgeber durch Vác. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir beim Bowling.
Eine Führung auf dem Burgberg von Budapest durch die ungarischen Schüler, Shopping, der Besuch eines Escape-Raumes und eine besonders eindrucksvolle nächtliche Schifffahrt auf der Donau standen am Samstag auf dem Plan. In dem Escape Room hatten wir, in vier Gruppen aufgeteilt, je 60 Minuten Zeit, um nur durch das Lösen von Rätseln einen Ausgang aus einem thematisch gestalteten Raum (z.B. Thema „altes Ägypten“) zu finden.
Sonntags war Familientag, das heißt, die Gastfamilien hatten diesen Tag für uns geplant. Einige verbrachten ihn an der Donau, andere mit Reiten, im Sissi-Schloss Gödöllö, mit einer Fahrradtour oder im Bärenpark.
Am Montag besuchten wir wieder die Schule und genossen ein buntes Programm, das von den Ungarn liebevoll vorbereitet worden war. Unter anderem brachten die Ungarn uns ihre Landessprache, ungarische Spezialitäten und das Land selbst näher. Den Nachmittag nutzte die deutsche Gruppe für einen weiteren Ausflug nach Budapest. Bei dieser Gelegenheit schauten wir uns den Stephans-Dom genauer an, inklusive Turmbesteigung, und wir ließen uns eine ausgiebige Shoppingtour auch im weltberühmten Victoria‘s Secret nicht nehmen.
Einige herzliche deutsch-ungarische Freundschaften waren in diesen Tagen entstanden, so dass beim Abschied am Dienstag sogar Tränen flossen.
Doch das Gute ist: Wir wissen, unsere Austauschpartner werden im Sommer zum Gegenbesuch zu uns nach Aschaffenburg kommen!
Vivien Brandt, 9b
Fotos: A. Scholz

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