Samstag, 24.08.2019

Politik zu m Anfassen - Frauenpower im Bayerischen Landtag

Dienstag, 05. 05. 2015 - 11:46 Uhr

Die Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Martina Fehlner hatte Schülerinnen aus fünf Schulen aus der Region zum „Mädchenparlament“ nach München eingeladen. Dort sollten wir gemeinsam mit rund 160 weiteren Schülerinnen aus ganz Bayern „Parlamentarierinnen für einen Tag“ sein und hautnah erleben, wie P...

Die Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Martina Fehlner hatte Schülerinnen aus fünf Schulen aus der Region zum „Mädchenparlament“ nach München eingeladen. Dort sollten wir gemeinsam mit rund 160 weiteren Schülerinnen aus ganz Bayern „Parlamentarierinnen für einen Tag“ sein und hautnah erleben, wie Politik tatsächlich gemacht wird. Wir, das waren je zwei Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums Aschaffenburg, des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach, der Staatlichen Realschule Bessenbach, des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld sowie der Staatlichen Realschule Elsenfeld.
Im Maximilianeum – dem Sitz des Bayerischen Landtages – angekommen, wurden wir mit einem kleinen Frühstück im Steinernen Saal begrüßt; nach der Stärkung mussten wir uns für einen der Ausschüsse, über die wir im Vorfeld informiert wurden, entscheiden. Wir konnten auch schon Kontakt zu den anderen 160 Mädchen aus ganz Bayern aufnehmen und uns mit ihnen über verschiedene Themen austauschen. Anschließend wurden wir von der stellvertretenden Vorsitzenden der bayerischen SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayer, im Plenarsaal begrüßt, die uns auch den weiteren Tagesablauf erklärte. Danach gingen wir zusammen mit den jeweiligen Abgeordneten in den von uns gewählten Ausschuss. Zur Auswahl standen: Legalisierung von Cannabis, Gentechnik - ja oder nein?, Quote für deutsche Musik im Radio, Energy-Drinks-Freigabe erst ab 18, Gemeinschaftsschulen - pro und contra, Fluch oder Segen - Google Street View. Durch dieses breite Angebot war für jeden Geschmack der passende Ausschuss dabei. Die schwierigste Aufgabe des Tages war es wohl, aus diesen verschiedenen Meinungen einen einzelnen klaren und präzisen Antrag zu formulieren. Doch nach zwei Stunden war auch dieser, zugegebenermaßen etwas anstrengende Teil vorbei, und wir wurden in unsere wohl verdiente Mittagspause entlassen, in der uns die Küche des Maximilianeums versorgte. Gestärkt gingen wir im Anschluss wieder in den Plenarsaal, in dem dann alle Anträge gestellt wurden und daraufhin auch darüber teilweise sehr lebhaft diskutiert wurde. Es folgte eine Abstimmung, und anschließend kam der nächste Antrag.
Der Tagesablauf und somit auch die Arbeit im Parlament einer Politikerin waren sehr ungewohnt für uns Schülerinnen, aber auch interessant. Durch diese Erfahrung werden wir von nun an wissen, wie anstrengend, aber auch spannend der Alltag im Parlament ist.
Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Erfahrung ermöglicht haben.
stellvertretend: Tizia Bohländer, Anna Pistner (beide Maria-Ward-Schule)

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