Montag, 17.06.2019

Maria-Ward-Schule feiert 10 Jahre Schüleraustausch mit Polen

b.bauer
Montag, 27. 10. 2014 - 20:10 Uhr

Alles begann vor 10 Jahren mit einem Comenius-Projekt der Europäischen Union. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten mehrere Schulen aus dem Gebiet der Europäischen Union zusammen und entwickeln zum gemeinsamen Projektthema Beiträge aus der Sicht der jeweiligen Schulen...

Alles begann vor 10 Jahren mit einem Comenius-Projekt der Europäischen Union. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten mehrere Schulen aus dem Gebiet der Europäischen Union zusammen und entwickeln zum gemeinsamen Projektthema Beiträge aus der Sicht der jeweiligen Schulen. Zuerst trafen sich die betreuenden Lehrkräfte zur Projektabsprache und setzten die Projektkoordination in weiteren Begegnungen fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Begegnung der Schülerinnen und Schüler, die in einem solchen Projekt mitarbeiten. Hier legt die Europäische Union großen Wert auf die Erfahrungen, die die jungen Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer machen, wenn diese ihre Partnerinnen und Partner in den anderen Ländern besuchen und kennen lernen.
Die Maria-Ward-Schule fand sich also innerhalb des Projektes wieder mit einer Schule aus dem südeuropäischen Portugal, mit einer Schule aus dem nordeuropäischen Dänemark und einer Schule aus dem osteuropäischen Polen. Die beteiligten Maria-Ward-Schülerinnen durften somit drei sehr unterschiedliche Schulen besuchen und das Leben ihrer Altersgenossen und Altersgenossinnen erleben und kennen lernen. Beim Gegenbesuch konnten die Maria-Ward-Schülerinnen dann ihren Gästen Deutschland, Bayern und die Maria-Ward-Schule näher bringen.
Nachdem die Projektarbeit mit beachtlichen und vorzeigenswerten Erfolgen beendet war, stellte sich recht schnell heraus, dass die Interessen der dänischen Schule eher großstadtorientiert waren und sich mehr auf unsere Hauptstadt Berlin fokussierten. Die Situation der portugiesischen Schule erlaubte keine Schülerreisen, sobald die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union fehlte. Aber mit der polnischen Schule entwickelte sich ein kleiner aber reger Austausch mit der Maria-Ward-Schule, der das gegenseitige Verständnis fördert und weiter bringt.
So ist der gegenseitige Austausch nun schon im zehnten Jahr angekommen und es bleibt zu hoffen, dass noch viele Maria-Ward-Schülerinnen die polnische Partnerschule besuchen können und ihre Altersgenossinnen und Altersgenossen in Freundschaft kennenlernen dürfen. Die Partnerschule der Maria-Ward-Schule, abgekürzt MWS, ist das Akademickie Liceum Ogólnokształcące, abgekürzt ALO, hat ihre Heimat in Rzeszow. Die Stadt Rzeszow liegt ca. 170 km östlich von Krakau auf 50 nördlicher Breite, genau wie die Maria-Ward-Schule, beherbergt eine staatliche Hochschule, genau wie Aschaffenburg, ist ebenfalls eine kreisfreie Stadt, die an einem Fluss liegt. So viele Gemeinsamkeiten lassen doch wirklich hoffen.

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