Freitag, 24.09.2021

Zum ersten Mal eine Firmung in der Schulkapelle der Maria-Ward-Schule

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Realschule

Aschaffenburg
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Foto: p.matheis
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Foto: p.matheis
Donnerstag, 4. Stunde. Eigentlich hätte die Klasse 8C der Maria-Ward-Realschule Religionsunterricht auf dem Stundenplan stehen. Aber heute ist es etwas anders. Auch die evangelischen Schülerinnen sind mit in die Schulkapelle der Maria-Ward-Schule gekommen, um bei der Konversion und Firmung ihrer Mit...
Donnerstag, 4. Stunde. Eigentlich hätte die Klasse 8C der Maria-Ward-Realschule Religionsunterricht auf dem Stundenplan stehen. Aber heute ist es etwas anders. Auch die evangelischen Schülerinnen sind mit in die Schulkapelle der Maria-Ward-Schule gekommen, um bei der Konversion und Firmung ihrer Mitschülerin Charlotte dabei zu sein. Selbst die Klassenlehrerin und Verwandte des Firmlings konnten mitfeiern. Schulleiter Patrick Matheis wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass es zwar schon Taufen und Hochzeiten in der Schulkapelle gegeben habe, eine Firmung aber eine Premiere wäre.
Den Firmgottesdienst haben die Schülerinnen zusammen mit ihrem Religionslehrer und Schulpfarrer Andreas Hanel vorbereitet, der auch die Firmung spenden wird im Auftrag des Bischofs. Unter dem Leitmotiv „Der Herr hat mich gesandt, den Armen die Frohe Botschaft zu bringen“ (Jes 61; Lk 4) hat sich die Klasse 8C Gedanken gemacht und mit Liedern, Kyrierufen und Fürbitten auseinandergesetzt, um diesen Gottesdienst zu gestalten.
Eigentlich sollte die Feier schon zu Beginn des Jahres stattfinden, musste aber coronabedingt verschoben werden. Dank der derzeitigen Inzidenz und dem damit verbundenen Präsenzunterricht war es möglich, dass die ganze Klasse an der Vorbereitung und an der Feier der Firmung teilnehmen konnte. Auch der Firmunterricht fand dann per Videokonferenz in der Zeit des Distanzunterrichts statt.
In seiner Predigt wies Pfr. Hanel darauf hin, dass jeder Getaufte und Gefirmte diese „Wahlprogramm Jesu“ sich aufs Herz schreiben darf, das Evangelium zu verkünden und die Trauernden zu trösten und mit den Fröhlichen fröhlich zu sein. Selbst Mary Ward hat gezeigt, wie wichtig es ist, aus dem Glauben heraus, das Leben der Menschen zu teilen und immer wieder neu – mit Verweis auf die Schulblume – im Glauben zu erblühen.
Die Salbung mit Chrisam weist darauf hin, dass wir von Gott als seine Kinder angenommen, aber auch bewusst in diese Welt gesandt sind, Freude und Hoffnung, aber auch Trauer und Angst der Menschen zu teilen. Jeder Getaufte und Gefirmte ist gefordert, sich mit seinen bzw. ihren Talenten in der Welt einzubringen.
Am Ende des bewegenden Gottesdienstes wurde die Neugefirmte von ihren Klassenkameradinnen und den Lehrkräften zur Firmung beglückwünscht. Sind wir mal gespannt, wann die Premiere ihre Fortsetzung in weiteren Firmungen findet.
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