Dienstag, 15.10.2019

Ungarisch für Anfänger – 6 Tage Ungarnaustausch des Maria-Ward-Gymnasiums

Die Teilnehmerinnen des Ungarnaustausches mit ihren Gastgeberinnen.
Maria-Ward-Schule
Mittwoch, 08. 05. 2019 - 17:14 Uhr

Nach zwölfstündiger Zugfahrt erreichten neun Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums zusammen mit ihren Lehrerinnen am 11. April die Kleinstadt Vác in Ungarn. Ca. 30 km nördlich von Budapest wurden die Mädchen von ihren Austauschpartnerinnen des Madách-Imre-Gymnazium in Empfang genommen...

Nach zwölfstündiger Zugfahrt erreichten neun Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums zusammen mit ihren Lehrerinnen am 11. April die Kleinstadt Vác in Ungarn. Ca. 30 km nördlich von Budapest wurden die Mädchen von ihren Austauschpartnerinnen des Madách-Imre-Gymnazium in Empfang genommen. Die anfängliche Nervosität legte sich schnell in Anbetracht der enorm großen Gastfreundschaft, die sich vor allem in leckerer, landestypischer und mehr als ausreichender Verpflegung äußerte. Gewöhnungsbedürftig war am Anfang eigentlich nur der laxe Umgang mit Smartphones und Gesprächsregeln im ungarischen Unterricht. Doch nach einer lustigen Stadtrallye, bei der die Mädels ihre nicht vorhandenen ungarischen Sprachkenntnisse ausbauen konnten, war das schon fast wieder vergessen.
Beim gemeinsamen Ausflug nach Budapest mit der Besichtigung vieler Sehenswürdigkeiten, u.a. einer Führung im Parlament, lernten sich die Austauschpartnerinnen noch besser kennen. Dies gipfelte in einem großen Stimmenwirrwarr bei der abschließenden Donauschifffahrt, bei der man sich fleißig gegenseitig ungarische und deutsche Zungenbrecher beibrachte, so dass am Ende des Tages jede zumindest „Közönöm“ (=ungarisch für „Danke“) akzentfrei beherrschte.
Am vorletzten Tag stimmten die Mädchen des Maria-Ward-Gymnasiums die ungarischen Schülerinnen mit witzigen Präsentationen auf den Gegenbesuch in Deutschland Ende Mai ein. Damit allen die Zeit bis dahin nicht allzu lang erscheint, tauschten die Mädchen liebevoll gestaltete Erinnerungsalben miteinander aus, bevor sie das große Abschiedsbuffet stürmten. Anschließend zog es uns deutsche Mädels und Frauen nochmal in die Donaumetropole:
„Zum Shoppen, Souvenirs kaufen und Essen haben wir nochmal Budapest besucht
und wir stellen fest: Ungarisches Essen ist eine Wucht.“
So formulierten es die Schülerinnen in einem Reisebericht-Gedicht, das unter großem Gelächter während unserer Heimfahrt am 16. April im Zug entstand. Müde, aber voller Eindrücke über Land, Leute und Kultur kehrten alle wohlbehalten zurück. Nun freuen wir uns schon darauf, in wenigen Wochen unsere neuen Freundinnen bei uns begrüßen zu dürfen und ihnen unsere Heimat zeigen zu können. Bis dahin sagen wir: „Szia!“ (=Tschüss! Bis bald!)

Deborah Herr

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