Mittwoch, 19.12.2018

Von der Königin der Instrumente bis zur West Side Story

D. Herr
Freitag, 07. 12. 2018 - 13:01 Uhr

Besuch des W-Seminars „Physik und Musik“ an der Hochschule für Musik Eigentlicher Zweck der zehnstündigen Exkursion von acht Schülerinnen mit ihrer Lehrerin Deborah Herr an die Hochschule für Musik in Würzburg waren drei Workshops am Nachmittag und Abend des 8...

Besuch des W-Seminars „Physik und Musik“ an der Hochschule für Musik

Eigentlicher Zweck der zehnstündigen Exkursion von acht Schülerinnen mit ihrer Lehrerin Deborah Herr an die Hochschule für Musik in Würzburg waren drei Workshops am Nachmittag und Abend des 8. Novembers 2018. Dem abschließenden abendlichen Konzert „West Side Story“ für eine Brass- und Jazz-Combo von Musiklehramtsstudenten standen die Schülerinnen zunächst skeptisch gegenüber.

Im ersten Workshop wurde den Schülerinnen die neue Orgel der Hochschule vorgeführt. Beeindruckend, was diese Orgel alles zu bieten hat: Meterlange Orgelpfeifen, die unter der Saaldecke verbaut sind; Tastensensibilität, wie bei einem Klavier; u.v.m. Die Schülerinnen durften die Orgel selbst ausprobieren und natürlich auch einem professionellem Organisten, sowie einer Mitschülerin an der Königin der Instrumente lauschen.

Gerne wären die Schülerinnen noch länger bei Orgel und Organisten geblieben, es gab einfach zu viel zu entdecken und zu erfragen. Allerdings wartete schon der nächste Dozent mit einem praktischen Workshop zum Thema Instrumentenbau und Raumakustik auf das W-Seminar. Am Beispiel der Geige wurde erklärt, wie der Bau eines Instrumentes dessen Klang unterstützt und dass die einzelnen Bauteile nötig sind, um die Schwingungen besser zu übertragen. Dann durften die Schülerinnen selbst aktiv werden und die Nachhallzeit des Seminarraumes experimentell bestimmen.

Im dritten Workshop verfolgten die Schülerinnen dem Vortrag über verschiedene musikalische Stimmungen. Diese wurden vom Dozenten an einem Cembalo und einem historischen Reinstimmungsharmonium von Tanaka mit 20 Tasten pro Oktave hörbar gemacht. Das Instrument wurde vor circa 120 Jahren aus pädagogischen Zwecken gebaut, um reine Dreiklänge spielen zu können. Es ist eines der wenigen noch existierenden und spielbaren Exemplare der Welt.

So reihte sich eine Besonderheit an die nächste und die Skepsis der Schülerinnen bezüglich des abendlichen Konzertes erwies sich letzten Endes als Fehleinschätzung: Es war der krönende Abschluss eines informativen Nachmittags.

Deborah Herr

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