Mittwoch, 08.12.2021

Hello, hogy vagy? - Schüleraustausch der MWS mit Ungarn

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Gymnasium

Aschaffenburg
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0320Ungarnaustausch2018
Die Maria-Ward-Schülerinnen mit ihren ungarischen Austauschpartnern
Foto: Andrea Scholz
Die Schulpartnerschaft mit dem Madách Imre Gymnasium in Vác bei Budapest erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Insgesamt 13 Schülerinnen der 9. Klassen des Maria-Ward-Gymnasiums haben sich dieses Jahr auf das Abenteuer eingelassen und sind mit zwei Lehrkräften Anfang der Osterferien für kn...

Die Schulpartnerschaft mit dem Madách Imre Gymnasium in Vác bei Budapest erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Insgesamt 13 Schülerinnen der 9. Klassen des Maria-Ward-Gymnasiums haben sich dieses Jahr auf das Abenteuer eingelassen und sind mit zwei Lehrkräften Anfang der Osterferien für knapp eine Woche nach Ungarn gefahren.
Während die ungarischen Schülerinnen und Schüler vor allem ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten (das Madách Imre Gymnasium hat einen speziellen Sprachenzweig), steht für die Deutschen das kulturelle Erlebnis im Vordergrund. Der Austausch bietet die einzigartige Möglichkeit, ein osteuropäisches Land hautnah kennenzulernen und sich ein eigenes Bild über Land und Leute zu machen. So waren die Schülerinnen von der überwältigenden Gastfreundschaft der Ungarn und dem liebevoll zusammengestellten Programm der Partnerschule begeistert. Neben Präsentationen und diversen Aktivitäten in der Schule wurden die deutschen Gäste von den ungarischen Schülerinnen und Schülern durch Vác und Budapest geführt. Der gemeinsame Besuch eines Escape-Rooms und eine Donauschifffahrt bei Nacht machten den Ausflug in die Hauptstadt perfekt. Gelegenheit zum ausgiebigen Shopping gab es bei einem zusätzlichen Besuch in Budapest.
Am Familientag lernten die Schülerinnen weitere Attraktionen und Sehenswürdigkeiten kennen. Jede Gastgeber-Familie stellte ihr eigenes Programm für diesen Tag zusammen, um der bei ihr untergebrachten Schülerin unvergessliche Erlebnisse zu bieten.
Insgesamt war der Besuch in Vác wieder ein voller Erfolg. Das ist schon daran zu erkennen, dass zwei ungarische Schülerinnen, die zuerst nicht nach Aschaffenburg reisen wollten, jetzt doch am Austausch teilnehmen werden. Der persönliche Kontakt hat sie davon überzeugt, dass es in Deutschland nicht „gefährlich“ ist, wie die ungarische Presse glauben machen will. Das zeigt deutlich, dass persönliche Begegnungen zwischen den verschiedenen europäischen Nationen unerlässlich sind, um ein geeintes Europa zu fördern.
In diesem Sinne freuen wir uns auf einen ebenso herzlichen Gegenbesuch Anfang Juni.
Ach ja, „hogy vagy“ heißt „wie geht es Dir“ – so viel Ungarisch haben wir auch gelernt
Andrea Scholz, Maria-Ward-Gymnasium


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