Mittwoch, 08.12.2021

"Unglaublich viel Kultur" - Berlinfahrt der Q11 des Maria-Ward-Gymnasiums

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Maria-Ward-Gymnasium

Aschaffenburg
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Foto: l.werlin
17.09.-20.09.2017 „Bis jetzt hat uns noch keine Klasse enttäuscht, alle waren stets pünktlich und aufmerksam, denkt ihr, ihr schafft das auch?“ –„ Aber hallo! Wir werden noch besser sein!“ Getreu diesem Motto startete die Q11 am Morgen des 17...

17.09.-20.09.2017

„Bis jetzt hat uns noch keine Klasse enttäuscht, alle waren stets pünktlich und aufmerksam, denkt ihr, ihr schafft das auch?“ –„ Aber hallo! Wir werden noch besser sein!“ Getreu diesem Motto startete die Q11 am Morgen des 17.09.2017 um 6:54 Uhr, statt 7:00 Uhr in Richtung Berlin.
Dort angekommen, verbrachten wir den restlichen Tag an der Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Hier bekommt man an verschiedenen Stationen Eindrücke zur Situation rund um die Grenze, die West- und Ostberlin bis 1989 voneinander trennte.
Am zweiten Tag unserer Studienfahrt begaben wir uns in die gesetzgebenden Organe Deutschlands: den Bundesrat, in dem wir unser Wissen in Form eines Planspiels umsetzen konnten, und natürlich in den Bundestag. Dort lauschten wir in dem berühmten Plenarsaal einer sehr ehrlichen und erfrischenden Rede, um einen Einblick in die Politik und in die Arbeitsweise des Bundestages zu erhalten.
Erste Haltestelle im Verlauf des nächsten Tages war die East-Side-Gallery, ein Teil der Berliner Mauer, der von verschiedenen Künstlern mit eindrucksvollen und aussagekräftigen Bildern verschönert wurde. Nach fleißigem „Posen“ vor den Kunstwerken ging es auch schon weiter in Richtung Hohenschönhausen zu einem ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis. In eineinhalb Stunden wurde uns von ehemaligen Häftlingen unglaublich viel Hintergrundwissen vermittelt. Leider war die Gänsehaut, die man in dem Keller des Gefängnisses bekam, keine aus Glücksgefühlen! Die Liegen lediglich aus Holz! Um auf die Toilette zu gehen, ein einziger Eimer! Menschenunwürdige Zustände! Am Abend fuhren wir noch einmal in die Innenstadt, um beim Kabarettprogramm „Zwei Zimmer, Küche: Staat“ in der „Distel“ über Merkel, Trump und Co. zu lachen, bis die Bäuche wehtaten.
Der letzte Tag begann mit einer Besichtigung des Checkpoint Charlie. Anschließend fuhr der Bus die letzte Haltestelle vor der Heimfahrt an: die Museumsinsel. So langweilig, wie es für Teenie-Mädels klingen mag, war der Besuch zu unserer Überraschung gar nicht, und so lernten wir auch die weltberühmte Nofretete kennen.
Da uns die vier begleitenden Lehrkräfte während des Berlin-Aufenthalts unglaublich viel Kultur beigebracht hatten, war es an der Zeit, ihnen während der Heimreise unsere Kultur etwas näherzubringen, und so wurde lauthals gesungen: von „Atemlos“ bis „Berlin City Girl“ reichte das Repertoire. Ein Hoch auf unseren Busfahrer! Herzlichen Dank an unsere Lehrkräfte!
Sophie Reichert, Vivien Brandt
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