Bei der DMSG-Fachtagung des Landesverbands viele Informationen gesammelt

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe MS Selbsthilfegruppe aktiv

Kleinwallstadt
1 Min.

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DMSG Musik
Beeindruckende musikalische Umrahmung bei der Abendveranstaltung im Leonardo-Hotel am Olympiapark.
Foto: Ruth Weitz
DMSG Sachtagung
Die Eindrücke von der DMSG-Fachtagung werden von Ruth Weitz, Maria Holzheid und Brigitte Weigand nachbereitet.
Foto: Ruth Weitz
DMSG_Vortrag
»Fatique und MS«, ein hochinteressanter Vortrag mit Diplompsychologin Iris Penner.
Foto: Ruth Weitz
Drei Mitglieder der Selbsthilfegruppe MS aktiv waren am 14. und 15. Mai in München bei der Fachtagung des DMSG-Landesverbands Bayern: Maria Holzheid (Kleinwallstadt), Leiterin der Selbsthilfegruppe im Landkreis, Brigitte Weigand (Obernau), Mitglied im DMSG-Patientenbeirat und Ruth Weitz (Obernburg),...
Drei Mitglieder der Selbsthilfegruppe MS aktiv waren am 14. und 15. Mai in München bei der Fachtagung des DMSG-Landesverbands Bayern: Maria Holzheid (Kleinwallstadt), Leiterin der Selbsthilfegruppe im Landkreis, Brigitte Weigand (Obernau), Mitglied im DMSG-Patientenbeirat Bayern und Ruth Weitz (Obernburg), Pressesprecherin der regionalen Selbsthilfegruppe. Sie haben viele Informationen mitgenommen, über die sie beim nächsten Gruppentreffen berichten wollen.

Insbesondere die Themen »Fatique und MS«, beleuchtet von der Diplom-Psychologin Iris Penner von der Universitätsklinik in Düsseldorf, »Psyche und Immunsystem«, zusammengefasst von Professor Christioph Heesen, Leiter der MS-Ambulanz in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf,»Schmerzen bei MS« im Workshop mit dem ehemaligen Chefarzt Matthias Keidel der Reha-Kliniken Bayreuth, »MS und Kognition«, erläutert von Dietlinde Leopold von der Marianne-Strauß-Klinik in Kempfenhausen und »Der natürliche Verlauf der MS« mit Heinz Wiedl, Direktor der Klinik für Neurologie im Universitätsklinikum Münster, brachten viele Erkenntnisse für die Betroffenen der »Krankheit mit 1.000 Gesichtern«, wie Multiple Sklerose auch genannt wird.

Insbesondere der Einfluss der Psyche und die Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen wie die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis haben die drei Teilnehmerinnen der Fachtagung in München beeindruckt. Obwohl es noch nicht sehr viele Studien über den Einfluss der psychischen Verfassung auf die MS gibt, ist laut der Ärzte, die sich intensiv damit befasst haben, die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass hier ein Zusammenhang besteht, entsprechende Therapien und ein Training zu einer Verbesserung der Situation beitragen können. Wie alle bestätigten, begann eine intensive Forschung zur Erkrankung und den Behandlungsmöglichkeiten erst vor rund 30 Jahren. Eine frühzeitige Diagnose und eine rechtzeitige Behandlung der MS sind nach Auffassung der Fachmediziner die beste Grundlage für einen milden Verlauf. Sie rieten den Patientinnen und Patienten unter den Teilnehmern, selbst Initiativen zu ergreifen und sich entsprechend kundig zu machen.
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