Unterricht mit allen Sinnen für Modoclubschüler beim Imker - Warum der Imker einen weißen Anzug trägt

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe MODOCLUB

Karlstadt
1 Min.

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Foto: UweBreitenbach
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Foto: UweBreitenbach
Karlstadt. (ub) Eingeladen vom Hobbyimker Jens Breitenbach begaben sich die Schüler der Offenen Ganztagesschule Modoclub von der Karlstadter Leo-Weismantel-Schule auf einen lehr- und geschmackreichen Nachmittag...

Karlstadt. (ub) Eingeladen vom Hobbyimker Jens Breitenbach begaben sich die Schüler der Offenen Ganztagesschule Modoclub von der Karlstadter Leo-Weismantel-Schule auf einen lehr- und geschmackreichen Nachmittag. Mit ihrer Leiterin Karin Höhn und dem Projektbegleiter Uwe Breitenbach fuhren die Schüler zunächst zum Standort des Bienenstocks, wo die gefüllten Waben mit den Rähmchen dem Bienenstock entnommen werden mussten.
Geduldig erklärte Imker Breitenbach den Jugendlichen zunächst allerlei Utensilien, die zu seiner Grundausstattung gehören. Dann legte er besonderen Wert darauf, den Schülern das Verhalten der Bienen zu erklären und warum Bienen nur im Notfall zur Verteidigung stechen. Erstaunlich ruhig saßen die Zuschauer in geringem Abstand zu den schwärmenden Völkern und konnten genau beobachten, wie die einzelnen Rahmen entnommen wurden. Als Assistentin hatte sich der Hobbyimker Emilia ausgesucht und sie in einen weißen Schutzanzug gekleidet. Die weiße Farbe wirkt auf die Bienen sehr neutral und gibt den Bienen keinen Anlass, sich auf Futtersuche oder Verteidigung zu begeben. Emilia musste dann jedes Wabenrähmchen mit einem speziellen Besen von den darauf befindlichen Bienen befreien, bevor dies dann in die Transportkiste kamen. Besondere Neugier war auf die Bienenkönigin bei den Jugendlichen vorhanden, leider konnte der Imker diese in den ca. 20 000 Bienen eines Stockes nicht auf Anhieb entdecken, lediglich die Drohnen, die Arbeiterbienen ließen sich deutlich erkennen.
Im zweiten Teil des Nachmittags ging es dann um die „Ernte“ des Honigs an der Schleuder. Während die eine Gruppe sich mit Heißluftföhn daran machten das Wachs der verschlossenen Waben zu erwärmen und diese dann mit der Entdeckelungsgabel zu öffnen, bevor sie dann in der großen Schleuder unter großem Staunen vom Honig befreit wurden, erläuterte Nachwuchsimker Tobias den anderen Schülern den fachgerechten Aufbau eines Bienenstockes mit allen Details und zeigte diese dann auch an einem unbewohnten Bienenstock.
Bis zu 2 Kilo Honig pro Wabenrahmen können entnommen werden, erläuterte Jens Breitenbach den immer wieder neugierig fragenden Ganztageschülern. Als Höhepunkt kam dann die Verkostung des frisch geschleuderten Honigs, auch im Vergleich zu anderen Sorten, was natürlich von den Blüten im Fluggebiet der Bienen abhängt, wie Breitenbach ergänzte.
Übereinstimmend kam aber von allen das Urteil zur Verkostung: Der ist aber sehr süß!

Foto und Text Uwe Breitenbach
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