Hautnahe Berührungen mit dem Gletscher - Modoclub im Tiroler Kaunertal unterwegs

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe MODOCLUB

Karlstadt
2 Min.

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Modoclubschüler auf Bergfreizeit in den Alpen Karlstadt.(ub) Bleibende Erinnerungen haben die Schüler der Offenen Ganztagesschule Modoclub von der Fahrt ins Kaunertal mit nach Hause genommen. „Können wir vielleicht noch eine Woche bleiben“, solche und ähnliche Aussagen waren von den Karlstadte...
Modoclubschüler auf Bergfreizeit in den Alpen
Karlstadt.(ub) Bleibende Erinnerungen haben die Schüler der Offenen Ganztagesschule Modoclub von der Fahrt ins Kaunertal mit nach Hause genommen. „Können wir vielleicht noch eine Woche bleiben“, solche und ähnliche Aussagen waren von den Karlstadter Leo-Weismantel-Schülern bei den diesjährigen Gemeinschaftstagen im Kaunertal in Tirol zu hören.
Nach zweimaliger Stornierung in den letzten beiden Schuljahren wegen der Pandemie, wollte das Pädagogische Team unter der Leitung von Diplom Sozialpädagogin Karin Höhn den Schülern ganz besondere Erfahrungen vermitteln. Das Konzept von Projektbegleiter Uwe Breitenbach, einige Tage auf einer Berghütte auf 1600 Metern Höhe im Kaunertal zu verbringen und mit den Schülern die alpine Bergwelt zu erkunden, hatte sich schon im Jahr 2017 als Höhepunkt des Schuljahres erwiesen.
Überwältigt waren die Schüler der 5-8. Klasse dann erst mal über die grandiosen Ausblicke bei der Auffahrt über ein schmales Schottersträßchen zur Berghütte. Bei der ersten Wanderung galt es die Anstrengungsbereitschaft der Modoclubschüler zu fordern, da doch immerhin rund 400 Höhenmeter überwältigt werden musste. Bei sonnigem Wetter wurde entlang dem Kaunertaler Wasserweg gewandert und an der Gallrut- und Falkaunsalm Pausen eingelegt. Hier konnten die Schüler viel über den Umgang mit dem Wasser bei der Almbewirtschaftung erfahren.
Das Thema Wasser und Wasserkraft stand auch am dritten Tag im Mittelpunkt als zunächst das TIWAG Wasserkraftwerk in Prutz besichtigt wurde und dabei die Zusammenhänge von Wasser, Gepatschstausee und Enegiewende verdeutlicht wurde. Bei der anschließenden Fahrt zur Staumauer und zum Gletscher zeigten sich die Schüler tief beeindruckt von den gewaltigen Dimensionen und konnten das Eis in der begehbaren Gletscherspalte auch erspüren.
Durchhaltevermögen war auch am vorletzten Tag gefordert, als beim Aufstieg von Fendels über den Jägersteig bis zum Sattelboden rund 450 Höhenmeter überwunden werden mussten. Trotz der Anstrengung tobten sich die Schüler dann erst im Spielbereich am Sattelboden aus, bevor die Talfahrt mit den Mountain Karts, angetreten wurde. Ausgestattet mit Schutzhelmen und dreirädrigen Gefährten mit starken Scheibenbremsen ging dann die Fahrt auf dem Forstweg ins Tal. „Können wir gleich nochmal fahren“ oder „das war das beste der ganzen Woche“, so zeigten die Schüler ihre Begeisterung.
Neben dem Hüttenleben mit Selbstversorgung und den Mahlzeiten auf der Holzterrasse mit Blick über das ganze Tal bis zum Gletscher, besuchten die Schüler auch jeden Abend mit Kinderpflegerin Jutta Goldbach und Erzieherin Susanne Schmitt die neben dem Haus gelegene Kapelle, um die Erlebnisse des Tages in einem spirituellen Abschluss zu reflektieren.
„Es ist uns wichtig, den Schülern nachhaltige Naturerfahrungen zu vermitteln, die so in deren Alltag oft keinen Platz haben“, so resümiert Projektbegleiter Breitenbach die Tage.



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