Freitag, 16.11.2018

„Lindenau liest“- Tag der Literatur im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum

Donnerstag, 30. 04. 2015 - 15:47 Uhr

In letzter Minute mit „Ronja Räubertochter“ den Gewitterdruden entkommen, mit „Rico“ den Besitzer der Fundnudel aufspüren oder um den „Jungen im gestreiften Pyjama“ bangen. Wenn sich aus schwarzen Buchstaben die farbige, duftende und klingende Welt erhebt, zieht sie den Lesenden in ihren Bann...

In letzter Minute mit „Ronja Räubertochter“ den Gewitterdruden entkommen, mit „Rico“ den Besitzer der Fundnudel aufspüren oder um den „Jungen im gestreiften Pyjama“ bangen.
Wenn sich aus schwarzen Buchstaben die farbige, duftende und klingende Welt erhebt, zieht sie den Lesenden in ihren Bann, erregen Spannung und Anteilnahme, die weinen oder laut auflachen lässt. Dies hält oft über die Dauer des eigentlichen Lesens an. Dagegen verblassen die Spezialeffekte einer Verfilmung und die Darstellung der Schauspieler und werden oftmals als enttäuschend empfunden: „Im Buch erfährt man so viel mehr, wie sich die Figuren fühlen, was sie denken und sehen“, berichten Schüler oft nach Betrachtung einer Verfilmung von Literaturvorlagen.
Im Rahmen des fünfzigjährigen Bestehens der Lindenauschule Hanau sind am Dienstag, dem 12.05.2015, die Autorinnen Frau Petra Wilke, Frau Andrea Russo und Simone Weber eingeladen, um die Schülerinnen und Schüler der Lindenauschule für ihre Werke zu begeistern und zum Lesen zu animieren. Dazu lesen sie Auszüge, sprechen über Besonderheiten oder erläutern auch die Erstellung eines Romans von der Idee bis zum Druck. Mit den Oberstufenschülerinnen und -schülern spricht die Autorin Frau Petra Kunik über eine jüdische Kindheit in Deutschland.
Außerdem wird auch von Deutsch- und Englischlehrkräften aus deutsch- und englischsprachigen Werken vorgelesen, die seit dem Gründungsjahr der Schule mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis geehrt worden sind. Oft sind dies Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur und auch im Unterricht bevorzugte Lektüren, da sie in ihren Themen, Figuren und ihrer Sprache auch nach 50 Jahren Identifikation ermöglichen und unterhalten. In der Auswahl stehen zudem auch neueste Werke, die sich in den vergangenen Jahren ein breites Publikum erworben haben.

Jana Gersdorf

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