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Lebenshilfe: Irma-Volkert-Haus erhält 1000 Euro aus „we-kick-corona“ Initiative

Seit Ende Februar ist das Irma-Volkert-Haus, ein viel besuchtes und fast immer ausgebuchtes Freizeit- und Erholungsheim der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung wegen der Corona-Pandemie völlig verwaist.
Peter Kernwein
Donnerstag, 07. 05. 2020 - 12:23 Uhr

Main-Tauber-Kreis. Die Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben mit einer Million Euro eine Internet-Plattform zur Bewältigung der Corona-Krise ins Leben gerufen. Mit der Initiative „we-kick-corona“, der sich zwischenzeitlich viele Fußballer, weitere Sportler, Künstler und Sponsoren angeschlossen haben, soll karitativen, sozialen oder medizinischen Einrichtungen geholfen werden, die aufgrund der Pandemie auf sofortige Hilfe angewiesen sind. Bereits über vier Millionen Euro konnten so an karitative Vereine und deren soziale Einrichtungen gespendet werden.

Auch die Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis kann sich über die Unterstützung durch die „we-kick-corona“ Initiative freuen. Aus diesem Fonds stehen ab sofort 1000 Euro für das Irma-Volkert-Haus der Lebenshilfe zur Verfügung. Eine sehr wichtige Hilfe, zur rechten Zeit, so Jörg Hasenbusch, Vorsitzender der Lebenshilfe. Seit Ende Februar steht das beliebte und stark nachgefragte Freizeit- und Erholungsheim der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung wegen der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen leer. Aufgrund seiner reizvollen Lage, seiner umfänglichen und barrierefreien Ausstattung, 18 Menschen mit Behinderung und Schwerstbehinderung können jeweils aufgenommen werden, vor allem aber auch wegen seiner günstigen Konditionen, war das Haus bis Ende 2020 nahezu komplett ausgebucht.

Fast alle dieser Buchungen mussten aber wegen Corona gestrichen werden, was zu großen finanziellen Einbußen für die ehrenamtlich betriebene Einrichtung geführt hat. Dank der großzügigen Spende können aber so zumindest die laufenden Kosten des Hauses deutlich gesenkt werden. Peter Kernwein, ehrenamtlicher Leiter des Irma-Volkert-Hauses, ist deshalb guter Hoffnung, dass der finanzielle Engpass durchgestanden und die Einrichtung im kommenden Jahr Menschen mit Behinderung wieder zur Verfügung gestellt werden kann.(lh)

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