Montag, 21.06.2021

Heiß ersehnt und mit Freude genossen Erste Präsenzveranstaltung der Lebenshilfe Main-Tauber- Kreis

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Main-Tauber-Kreis e.V.

Tauberbischofsheim
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Liebe auf den ersten Blick. Bei der ersten Präsenzveranstaltung der Lebenshilfe haben sich Ferdinand und das Lama Amadeus sofort ins Herz geschlossen.
Liebe auf den ersten Blick. Bei der ersten Präsenzveranstaltung der Lebenshilfe haben sich Ferdinand und das Lama Amadeus sofort ins Herz geschlossen.
Foto: Lebenshilfe
Main-Tauber-Kreis. Nach sieben Monaten Zwangspause konnte die Lebenshilfe Main- Tauber-Kreis jetzt ihre erste Präsenzveranstaltung für Menschen mit Behinderung durchführen. Die Begeisterung war groß, als es nach all den Absagen endlich wieder hieß: Ja, wir können wieder gemeinsam etwas unternehmen...
Main-Tauber-Kreis. Nach sieben Monaten Zwangspause konnte die Lebenshilfe Main- Tauber-Kreis jetzt ihre erste Präsenzveranstaltung für Menschen mit Behinderung durchführen. Die Begeisterung war groß, als es nach all den Absagen endlich wieder hieß: Ja, wir können wieder gemeinsam etwas unternehmen.

Auf Grund sinkender Inzidenzzahlen, einer speziellen Regelung des zuständigen Sozialministeriums sowie der Genehmigung der Gemeinde Höpfingen durften fünf junge Menschen mit Behinderung zusammen mit drei ehrenamtlichen Betreuerinnen im benachbarten Höpfingen selbständig mit Lamas und Alpakas eine Wanderung durchführen.

Dankbar und glücklich war die Fünfer-Gruppe, dass sie sich nach der langen Corona-bedingten Durststrecke wiedersehen, miteinander reden und sich austauschen konnte. Das berühmte i-Tüpfelchen war aber das selbständige Führen der Tiere, die jedoch, sobald es etwas Lohnendes zu fressen gab, ihren eigenen Kopf durchsetzen konnten. Getoppt wurde der Ausflug allerdings durch die große Zuneigung auf den ersten Blick zwischen Ferdinand und dem Lama Amadeus. Hier hatten sich zwei gesucht und gefunden. Bei den Eltern war die Resonanz ebenfalls äußerst positiv.

Auch wenn der Aufwand zunächst wegen der erforderlichen Testung und Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen noch sehr hoch ist, will die Lebenshilfe alles daransetzen, dass ihre ursprünglich geplanten Angebote nunmehr vermehrt und im Rahmen des Zulässigen umgesetzt werden. Wir haben es unmittelbar und leidvoll mitbekommen, so die für den familienentlastenden Dienst der Lebenshilfe zuständige Sabrina Petzelt, was Isolation und Abschottung gerade auch für Menschen mit Behinderung bedeutet. (lh)
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