Freitag, 23.04.2021

Themenabend für Ehrenamtliche der Lebenshilfe Aschaffenburg

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Lebenshilfe Aschaffenburg eV

Aschaffenburg
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Referentin Gabriele Schenk beim Austausch
Foto: Barbara Hermann
Ehrenamtskoorinatorin Selma Mattern und Referentin Gabriele Schenk bei der Begrüßung
Foto: Barbara Hermann
Bei dem diesjährigen Themenabend der Lebenshilfe Aschaffenburg e.V. im Casino Aschaffenburg wurden die Kinobesucher in die Welt von Simon, einem 18 jährigen Autist mit dem Asperger Syndrom, entführt. Er mag den Weltraum, die Wissenschaft, klare Regeln und Strukturen...
Bei dem diesjährigen Themenabend der Lebenshilfe Aschaffenburg e.V. im Casino Aschaffenburg wurden die Kinobesucher in die Welt von Simon, einem 18 jährigen Autist mit dem Asperger Syndrom, entführt. Er mag den Weltraum, die Wissenschaft, klare Regeln und Strukturen. Als Sam, sein Bruder, von seiner Freundin verlassen wird, kommt Simons Welt durcheinander. Um seine alte Ordnung wieder herzustellen, versucht er, eine neue Freundin für Sam zu finden.

Die Lebenshilfe Aschaffenburg nutzte diesen Abend um sich bei ihren Ehrenamtlichen mit und ohne Behinderungen für die geleistete Arbeit zu bedanken. Die Ehrenamtlichen und Helfer können sich laut der Ehrenamtskooridnatorin Selma Mattern in die unterschiedlichsten Lebenswelten gut einfinden und sich gemeinsam mit Menschen mit Autismus auf den Weg machen. Gemeinsam werden so Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt. Der große Saal des Casinos war bis auf den letzten Platz gefüllt, mit Ehrenamtlichen und Helfern aber auch interessierten Bürgern worüber sich Selma Mattern, die für die Vorbereitung und Durchführung zuständig ist, besonders freut. Alle waren begeistert von dem Film, der überspitzt das Leben von zwei Brüdern charmant und fröhlich präsentiert.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit in einen Austausch mit der Referentin Gabriele Schenk zu gehen. Sie arbeitet als systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin und diagnostiziert, therapiert und berät Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen und Angehörige. Die Besucherinnern und Besucher beschäftigen vor allem die Fragen, ob Autisten Beziehungen eingehen können, ob der Film an die Realität angelegt ist und wie der Alltag mit einem Mensch mit Autismus bewerkstelligt werden kann. Auch wurde darauf eingegangen, dass Geschwister, wie in dem Film Sam, nicht vernachlässigt werden dürfen.

Für alle Besucher und Besucherinnen hat sich der kurzweilige Abend gelohnt, der Blick auf Menschen mit Autismus hat sich geändert. Vielen Dank an Gabriele Schenk und das Casino Aschaffenburg für diesen schönen Themenabend.
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