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Fit für die Zukunft – Hauswirtschaft in Bayern

Ein Teil des Regionalverbands Aschaffenburg des Landesverands hauswirtschaftlicher Berufe MdH Bayern e. V.
Anne Jaeckels
Sonntag, 11. 10. 2020 - 20:39 Uhr

Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe Bayern e. V. trifft sich in Aschaffenburg

Am Freitag und Samstag, den 9. und 10. Oktober, trafen sich Vorstand und Beirat sowie Mitglieder des Landesverbands hauswirtschaftlicher Berufe Bayern e. V. in Unterfranken zur 47. ordentlichen Mitgliederversammlung. Trotz schwieriger Bedingungen aufgrund der aktuellen Lage in Bezug auf Corona kamen die Vorstände der acht Regionalverbände Bayerns zusammen, um unter Einhaltung der Hygienevorschriften über aktuelle Themen sowie zukünftige Erfordernisse im Verband zu beraten. Als Teil des Bundesverbands vertritt der Landesverband in Bayern alle hauswirtschaftlichen Fach- und Führungskräfte in Praxis, Ausbildung und Lehre. Zudem nimmt er mit dem Arbeitskreis Berufliche Bildung Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung in der Aus- und Weiterbildung, in der Berufsausbildung und nicht zuletzt in Prüfungsausschüssen. Er unterstützt bei der Gestaltung und Entwicklung von Berufsbildern in Kooperation mit den relevanten Ministerien und ist als beruflich orientierter Verband Sprachrohr hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte.
Neben dem Bericht zur Entwicklung im Bereich Hauswirtschaft im vergangenen Jahr standen vor allem die Zukunftsperspektiven und die Zusammenarbeit mit Ministerien im Fokus. So ging es um aktuell angebotene Lehrgänge für Berufsausbildung und zusätzliche Qualifizierung, Seminare und die Neuordnung der Ausbildung als Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin und die damit verbundenen Änderungen in der Prüfungsordnung. Auch hier sind Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Anleiterfunktion im Gespräch, um das Berufsbild für die Zukunft deutlich zu modernisieren und attraktiv zu halten.
Im Rahmenprogramm für Vorstand und Mitglieder bot das Treffen in Aschaffenburg kurzweilige Abwechslung. So führte Frau Spatz vom Führungsnetz Aschaffenburg den Vorstand und den Beirat im Vortrag „Von frommen Frauen, Pfaffen und allerlei Gesindel“ durch das mittelalterliche Aschaffenburg und die wunderschöne Altstadt. Am Samstag dann setze Dipl. oec. Monika Brenz-Rickert, eine erfolgreiche Ernährungstherapeutin, mit ihrem Fachvortrag „Darmgesundheit, Ballaststoffe, Probiotika & Co“ den Schlusspunkt. Sie stellte dar, dass der Darm eines der wichtigsten Organe ist. Jeder 10. Bundesbürger leidet unter Darmbeschwerden. Denn eine Vielzahl von Faktoren, wie beispielsweise ungesunde Ernährung, Stress, Antibiotikabehandlung, bestimmte Arzneimittel und Zusatzstoffe, mangelnde Peristaltik und ein stark saurer oder alkalischer pH-Wert können das Darmmilieu ungünstig verschieben. Daher sind aus ihrer Sicht eine gesunde Ernährung und ein Gleichgewicht im Darm unbedingt notwendig, um Wohlbefinden und Gesundheit jedes Einzelnen zu erhalten.
Weitere Informationen zum Landesverband, seinen Veranstaltungen und Lehrgängen können Interessenten bei Anne Jäckels, Regionalleitung Aschaffenburg/Unterfranken, Email aschaffenburg-mdh@gmx.de odererhalten.
Autor: Lutz Jäckels

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