Samstag, 04.12.2021

Saisonrückblich des LSV Seligenstadt-Zellhausen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe LSV Seligenstadt-Zellhausen

Mainhausen
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Die Startwinde benötigt vor dem Flugtag fachmännische "Behandlung".
Foto: Bastian Blinten
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Fliegen über dem herbstlichen Zellhausen.
Foto: Bastian Blinten
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Bei klarer Sicht blickt man mühelos bis Frankfurt.
Foto: Bastian Blinten
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Ein letzter Start in den herbstlichen Himmel.
Foto: Bastian Blinten
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Nadine Schommartz und Thomas Horn vor einem der letzten Starts der Saison.
Foto: Bastian Blinten
Am 31.10. endete die Segelflugsaison des LSV-Seligenstadt-Zellhausen. Ein teilweise warmer und fast windstiller Herbsttag lud zu letzten gemütlichen Runden über Zellhausen ein. Am Vorabend hatte eine vergleichsweise entspannte Coronalage wieder mal eine Jahresabschlussfeier möglich gema...
Am 31.10. endete die Segelflugsaison des LSV-Seligenstadt-Zellhausen. Ein teilweise warmer und fast windstiller Herbsttag lud zu letzten gemütlichen Runden über Zellhausen ein.

Am Vorabend hatte eine vergleichsweise entspannte Coronalage wieder mal eine Jahresabschlussfeier möglich gemacht. Etliche Flieger fanden sich im Vereinsheim zu einem Oktoberfest ein. Vorzugsweise in angemessener Tracht ließ man es sich bei Weißwurst und Fleischkäsebrötchen gut gehen. Natürlich durfte auch das Weißbier nicht fehlen.

So fand eine eher durchwachsene Saison noch einen angenehmen Abschluss. Wider Erwarten hatte sie pünktlich Anfang April beginnen können. Das Wetter wollte aber nur selten richtig mitspielen und ausgedehnte Streckenflüge waren deutlich seltener als sonst möglich.

Einen ersten Höhepunkt lieferte die Streckenflugwoche Ende Mai, die Sportgruppenleiter Segelflug Sebastian Groß aus der Taufe gehoben hatte. Leider fielen vier Flugtage aufgrund des Wetter sprichwörtlich ins Wasser. Richtig streckenflugtauglich waren in Summe nur drei Tage an denen die Piloten aber immerhin über 7.000 Streckenkilometer sammelten.

Im sommerlichen Fliegerlager hatten die Zellhäuser Piloten mit Bückeburg ausnahmsweise ein norddeutsches Ziel gewählt. Auch hier erlebten sie weitgehend schwache Thermik und starken Wind, der das Fliegen manchmal zu einer Herausforderung machte. Streckenflüge lieferten keine nennenswerten Distanzen und auch Thermikflüge am Platz waren eher eine Seltenheit. Andererseits konnte man sich im Hangflug üben, der in heimischen Gefilden so nicht zur Verfügung steht. Bei starkem Wind war es eine neue Erfahrung, am Weserbergkamm entlang „zu surfen“ und auch ohne Thermik flott vorwärts zu kommen.

Beim Jugendvergleichsfliegen im September war der Nachwuchs wie im Vorjahr wieder sehr gut vertreten. Newcomer Noah erreichte in der ersten Runde den 2. Platz und kam im darauffolgenden Hessenentscheid mit Platz drei noch einmal aufs Treppchen.

Überhaupt hatte die Jugend dieses Jahr die oft mangelnde Thermik zur Tugend gemacht und fleißig Start und Landung geübt. So konnten zahlreiche Youngster ihre ersten Alleinflüge absolvieren und fliegen nun unter Aufsicht eines Fluglehrers alleine.

Der letzte Flugtag der Saison fand über der herbstlich bunten Landschaft statt. Lediglich eine Hand voll Piloten hatten sich eingefunden, um der Saison gemeinsam Adieu zu sagen. Auf dem Doppelsitzer ASK21 flog man stets zu zweit gemütliche Runden. Immerhin sorgte der leichte Gegenwind für gute Schlepphöhen von in der Regel 500 Metern, die man dann in vollkommen ruhiger Luft abflog. Nur der Start des Flugtags hatte sich etwas verzögert, weil sich ein Seil an der Winde nicht ausziehen ließ. Es brauchte einige Mühe und zuletzt half es nur, das Seil zu durchtrennen, um den „Knoten“ zu lösen. Dann konnten noch einige genussvolle Runden gedreht werden. Der Verein freut sich auf 2022!
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