Endlich wieder Vollgas!

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe LSV Seligenstadt-Zellhausen

Mainhausen
2 Min.

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Was kann sich ein flugbegeisterter Mensch mehr wünschen als historische Flugzeuge, kernig blubbernde Sternmotoren, grazile Segelflugzeuge, Doppeldecker, bunte Gleitschirme am strahlend blauen Himmel, dynamischen und eleganten Kunstflug, Hubschrauberrundflüge und eine optimale Versorgung mit Speis un...
Was kann sich ein flugbegeisterter Mensch mehr wünschen als historische Flugzeuge, kernig blubbernde Sternmotoren, grazile Segelflugzeuge, Doppeldecker, bunte Gleitschirme am strahlend blauen Himmel, dynamischen und eleganten Kunstflug, Hubschrauberrundflüge und eine optimale Versorgung mit Speis und Trank und das alles einen ganzen Tag lang?

Genau so verlief der Open Airport 2022, der Tag der offenen Tür des LSV Seligenstadt-Zellhausen am vergangenen Fronleichnam.

Nach zwei Jahren Zwangspause freute sich der Verein über die Gelegenheit, bei Interessierten aus der Region wieder Werbung für den Flugsport zu machen.

Highlight der Veranstaltung waren fraglos die Kunstflugvorführungen im Segel- und Motorflug. Fliegerarzt Dr. Benjamin Schaum demonstrierte in zwei Kunstflugvorführungen die beeindruckende Agilität und Wendigkeit seiner Yak-54.

Leise aber nicht weniger beeindruckend ließ es Michael Hummel aus Vaihingen in einem DFS Habicht angehen. Seine Kunstflugvorführungen waren musikalisch unterlegt und sorgten beim Publikum für Begeisterung.

Erstmals bevölkerten auch zwei Hubschrauber den Flugtag. Das Unternehmen Rotorflug aus Friedrichsdorf führte den Tag über Rundflüge in einem Bell JetRanger durch, während die Luftrettung der Bundeswehr einen SAR-Hubschrauber (Search and Rescue) von ihrem Standort in Niederstetten geschickt hatte. Interessierte konnten von den Piloten näheres über deren Ausbildung und Arbeit erfahren.

Andreas Flegel von der Ukraine Air Rescue stellte die Arbeit des gemeinnützigen Vereins von Privatpiloten vor, die auf eigene Kosten dringend benötigte Medikamente nach Ostpolen an die ukrainische Grenze fliegen. Der Verein unterstütze die Arbeit mit einer Spendentombola, bei der mehr als 4000 Euro eingesammelt wurden.

Genau so sehr wie an Fluggeräten zum Anfassen, erfreuten sich die Gäste am Speisen- und Getränkeangebot und zogen sich gerne in die schattige Flugzeughalle zurück, die eigens für diesen Zweck ausgeräumt worden war. Trotz des kühlenden Windes war es ein sehr sonniger Tag und die Vereinsmitglieder an der Getränkeausgabe hatten alle Hände voll zu tun.

Zuletzt freute sich der Verein besonders darüber, dass der Tag organisatorisch makellos über die Bühne ging und es gelang, vor mehreren Tausend Besuchern Werbung für den Flugsport zu machen. Das Aufstellen eines interessanten Flugprogramms, die Abstimmung mit Behörden, die Koordination des Flugverkehrs, der Auf- und Abbau aller Gerätschaften und das Sorgen für das leibliche Wohl der Besucher waren eine herausfordernde Aufgabe. Am Ende war es nicht nur für die Besucher ein toller Feiertag, auch für den Verein bleibt Freude, Stolz und Gemeinschaftsgefühl, weil man zusammen ein großes Event auf die Beine gestellt hat. Endlich wieder Vollgas!

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