Freitag, 23.04.2021

Lions und Rotarier finanzieren Winter-Nothilfe in Kirgisistan

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe LC Amorbach-Miltenberg

Miltenberg
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Der Lions-Club Amorbach Miltenberg und der Rotary-Club Miltenberg haben mit einer Spende von 15.000 EUR an den Verein Uplift-Aufwind eine Winter-Nothilfe für besonders bedürftige Familien mit behinderten Kindern in Kirgisistan finanziert...
Der Lions-Club Amorbach Miltenberg und der Rotary-Club Miltenberg haben mit einer Spende von 15.000 EUR an den Verein Uplift-Aufwind eine Winter-Nothilfe für besonders bedürftige Familien mit behinderten Kindern in Kirgisistan finanziert.
Die sozioökonomische Situation in Kirgisistan hat sich durch die COVID 19-Pandemie ernsthaft verschlechtert und das Armutsprofil hat sich verändert. Familien sind durch den Verlust des Einkommens von im Ausland arbeitenden Verwandten und durch Arbeitslosigkeit, in Armut geraten.
Geschlossene Grenzen, geschlossene Arbeitsplätze, Blockaden, steigende Lebensmittelpreise und weitere Restriktionen, die unter COVID 19 auferlegt wurden, haben viele Familien an den Rand ihrer Existenz gebracht und zu vermehrter Verzweiflung, Konflikten und häuslicher Gewalt geführt. Das Projekt hat daran gearbeitet, dieser Zielgruppe strukturelle Unterstützung zu geben.
Es wurden 121 besonders bedürftige Familie im ländlichen Raum mit einem Nothilfe-Paket unterstützt. Dieses Paket beinhaltete Grundnahrungsmittel, zusätzliche psychosoziale Betreuung, therapeutische Hilfen für die bedürftigen Kinder (zum Teil online) sowie Heizmaterial.
Das Uplift Team organisierte mit freiwilligen, zusätzlichen Helfern die Konfektionierung und Verteilung der Lebensmittel. Nicht alle der EmpfängerInnen waren überhaupt in der Lage ihre Pakete selbst abzuholen. Für diese, meist alleinstehenden Frauen mit schwer beeinträchtigten Kindern, wurde ein extra Lieferdienst organisiert.
Die Winter-Nothilfe mit der intensiven Begleitung der Familien ist nicht nur als humanitäre Hilfe zu sehen, sondern vor allem auch als Maßnahme der Prävention. Familien, die stark in Not geraten, werden zu Risikogruppen. Es besteht die Gefahr, dass sie ihre Kinder in ein Heim geben, in der Hoffnung, dass die Kinder dort genug zu essen bekommen und im Winter nicht frieren müssen.
Die Winterhilfe konnte in diesen Tagen erfolgreich beendet werden.
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