Mit dem LBV zu Grauspecht und Co.

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe LBV Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg

Aschaffenburg
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Schafe20Grauspecht
Während der Führung waren auch die Schafe zu sehen, welche die Streuobstwiese offen halten
Foto: Michael Neumann
Die blühenden Streuobstwiesen sind aktuell nicht nur wunderschön anzusehen, sondern sie gehören mit über 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zu unseren artenreichsten Lebenssräumen. So sind dort auch verschiedene Spechtarten heimisch...
Die blühenden Streuobstwiesen sind aktuell nicht nur wunderschön anzusehen, sondern sie gehören mit über 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zu unseren artenreichsten Lebenssräumen. So sind dort auch verschiedene Spechtarten heimisch. Spechte sind eine sehr alte Vogelgruppe, die sich bereits vor rund 50 Mio. Jahren entwickelte. Dies lässt sich anhand von versteinerten Spechthöhlen aus den Wäldern Arizonas belegen. Der älteste direkte Nachweis eines Spechtes, ein fossiler Fußknochen ist 25 Mio. Jahre alt und wurde in Deutschland gefunden.

Bei der Führung der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ging es mit dem Biologen und Naturschützer Dr. Michael Neumann auf die Alzenauer Streuobstwiesen, die Lebensraum von sechs unserer sieben heimischen Spechtarten sind. Leider ließ nur den Grünspecht seinen „glück-glück-glück“-Ruf hören. Aber dafür entschädigten die Gesänge der anderen Vögel wie Gartenrotschwanze, Mönchs- und Klappergrasmück und vor allem bezauberte die Nachtigall mit ihrem Schluchzen. Die Teilnehmenden erfuhren von Neumann, dass die Erdspechte Grün- und Grauspecht Totholzbestände benötigen und sich bevorzugt von Ameisen ernährt. Zwischendurch zog noch ein Regengebiet über die Streuobstwiese, aber auch vom kurzen Schauer ließen sich die naturinteressierten Teilnehmenden nicht abschrecken.
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