Geheimnisvolle Gesichter im Wald

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Kindergarten St. Josef Röttbach

Kreuzwertheim
2 Min.

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Ein neues Baumgesicht entsteht
Foto: Mona Fabianska
Im Wald sind alle Kinder mit Eifer dabei
Foto: Mona Fabianska
Wie dieses Baumgesicht wohl am Ende aussieht?
Foto: Mona Fabianska
Bei schönstem Sonnenschein starteten die Kinder vom Röttbacher Kindergarten auch in diesem Frühjahr in die zweimal jährlich stattfindende Waldwoche. Zu Anfang der Woche hieß es erst einmal den Wald zu erkunden, aus Blättern, Moos und Rinde die tollsten Sachen zu bauen und die großen Rapsfelder zu be...
Bei schönstem Sonnenschein starteten die Kinder vom Röttbacher Kindergarten auch in diesem Frühjahr in die zweimal jährlich stattfindende Waldwoche. Zu Anfang der Woche hieß es erst einmal den Wald zu erkunden, aus Blättern, Moos und Rinde die tollsten Sachen zu bauen und die großen Rapsfelder zu bestaunen, die einem bei einem Spaziergang in der Natur sofort ins Auge fallen.
Da alle Kinder sofort dabei sind, wenn es heißt kreativ zu werden, stand dieses Mal ein ganz besonders Projekt im Wald an. Aus mitgebrachtem Ton durfte jedes Kind ein „Gesicht“ formen. Diese „Ton-Gesichter“ wurden an einen Baumstamm gedrückt und nun mit allem möglichen, was es im Wald zu finden gibt, verziert. So entstand aus einer Nussschale schnell eine dicke Knubbelnase, Grashalme und kleine Stöckchen bildeten die Haare oder einen Mund und wer noch das passende Material für zwei große Ohren suchte, wurde bei den vielen heruntergefallenen Blättern auf dem Boden schnell fündig. So lugten bald hinter vielen Baumstämmen die lustigsten Gesichter hervor, sodass sich bestimmt so mancher Spaziergänger sehr gewundert haben wird, wer denn dort im Wald am Werke gewesen war. Leider, so wurde auch den Kindern klar, würden die „Gesichter“ im Wald nicht von langer Dauer sein, da spätestens beim nächsten großen Regenschauer der Ton von den Baumstämmen heruntergewaschen würde. Da es sich aber bei allen Sachen um Naturmaterialien handelt, würde dies dem Wald aber überhaupt nicht schaden.
Spannend wurde es auch am letzten Tag der Waldwoche. Bereits im Herbst hatten die Kindergartenkindern aus Röttbach sich einige Male auf den Weg zu einem der nahe gelegenen Felder gemacht und dort Michael Huth getroffen. Dieser erklärte ihnen, was alles nötig sei, um ein Feld für die nächste Aussaat vorzubereiten und was man alles tun müsse, bis endlich das eingesäte Getreide geerntet werden könnte. Was im Moment auf dem Feld wuchs, sah eigentlich, so stellten die Kinder fest, eher wie Grashalme aus, erst in ein paar Wochen würde dies als Weizen zu erkennen sein. An diesem Tag zeigte Michael Huth den Kindern Hacke und Striegel, zwei Geräte, die vorne und hinten am Traktor befestigt werden und mit denen man in den Spuren zwischen den einzelnen Getreidereihen das Unkraut wie z.B. Disteln entfernen kann. So schnell ging nun auch der letzte Tag der Waldwoche zu Ende und alle Kinder sind bereits gespannt auf den nächsten Besuch bei „ihrem“ Feld.

(Text+Foto: Mona Fabianska)
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