Der "Weg zum Brot"

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Kindergarten St. Josef Röttbach

Kreuzwertheim
1 Min.

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So mühsam war es früher die Kaffeebohnen für den Kaffee zu mahlen
Foto: Mona Fabianska
Mit Hilfe des Handrührgeräts entsteht ein leckerer Brotaufstrich
Foto: Mona Fabianska
Jeden Morgen nach dem Morgenkreis setzen sich die Kinder im Kindergarten in Röttbach zum gemeinsamen Frühstück an den Tisch. Die Brotdose wird ausgepackt und es gibt Brot und Brötchen, manchmal eine Laugenstange oder auch ein Hörnchen… und für alle ist das eigentlich ganz normal und selbstverständli...
Jeden Morgen nach dem Morgenkreis setzen sich die Kinder im Kindergarten in Röttbach zum gemeinsamen Frühstück an den Tisch. Die Brotdose wird ausgepackt und es gibt Brot und Brötchen, manchmal eine Laugenstange oder auch ein Hörnchen… und für alle ist das eigentlich ganz normal und selbstverständlich. Ist doch klar, Brot und Brötchen kaufen Mama und Papa ja auch beim Bäcker oder im Supermarkt und dort gibt es ja immer eine große Auswahl!
Aber war das denn schon immer so? Oder wie entstand früher so ein Brot? Der Antwort auf diese spannende Frage kamen die Kinder bei einem Besuch im Museum „Prassek Scheune“ in Kreuzwertheim auf die Spur. Dort angekommen wurden die Kinder von Frau Hyn begrüßt, die schon einiges vorbereitet hatte, um mit den Kindern den „Weg zum Brot“ zu erforschen. Früher, so erfuhren die Kinder, dauerte es sehr lange bis die Menschen ein fertiges Brot auf dem Tisch hatten. Zuerst musste das Getreide auf dem Feld ausgesät werden, natürlich alles in Handarbeit und dann gehörte auch eine große Portion Glück dazu, denn ob das Getreide auch gut wachsen würde, hing natürlich immer vom passenden Wetter ab. War das Getreide reif, musste dieses mit einer Sense gemäht werden, denn es gab ja noch keine Mähdrescher, die diese Arbeit übernehmen konnten. Danach wurde das Getreide in großen Bündeln zum Trocknen aufgestellt und später von Hand mit einem Dreschflegel gedroschen, damit sich so die einzelnen Körner aus den Ähren lösten.
Aber damit war noch lange nicht alle Arbeit getan, denn nun wurde beim Müller das Korn zu Mehl gemahlen, welches nun endlich zu einem Brotteig geknetet und beim Bäcker gebacken werden konnte. Da in solch einem Brot ja nun eine Menge Arbeit steckte, gab es früher, so staunten die Kinder, einen extra Brotkasten, den man sogar abschließen konnte! So war das Brot immer gut verwahrt. Und das war nicht der einzige unbekannte Gegenstand, den die Kinder entdeckten. Von der handbetriebenen Kaffeemühle bis hin zum Rührgerät ganz ohne Strom, früher, so stellten die Kinder fest, gab es für all unsere elektrisch betriebenen Haushaltsgeräte einen Ersatz. So war es eine spannende Sache mit Hilfe des Handrührgeräts einen leckeren Brotaufstrich herzustellen, den sich zum Abschluss alle gemeinsam schmecken ließen.

(Text+Fotos: Mona Fabianska)
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