Montag, 19.11.2018

Entdeckungen auf der Weikertswiese

maryaddy
Dienstag, 19. 06. 2018 - 10:44 Uhr

Was ist eigentlich eine Wiese? Und welche Tiere und Pflanzen leben dort? Die Vorschulgruppe des Kindergartens in Rechtenbach entdeckte an zwei Wiesentagen am 6. und 7. Juni eine ganze Menge Besonderheiten...

Was ist eigentlich eine Wiese? Und welche Tiere und Pflanzen leben dort? Die Vorschulgruppe des Kindergartens in Rechtenbach entdeckte an zwei Wiesentagen am 6. und 7. Juni eine ganze Menge Besonderheiten.
Angeleitet von der Gebietsbetreuerin für Grünland des Naturparks Spessart, Judith Henkel, wurden die Kinder zu kleinen Forschern - und waren mit großem Eifer dabei.

Am ersten Tag ging es spielerisch um das Thema Schafe, die als wichtige Landschaftspfleger unsere Wiesen mit ihrer Artenvielfalt erhalten. Dabei konnten die Kinder die Herde der Schäfer Werner und Kerstin Müller kennen lernen: 1000 Merinoschafe hütet Werner Müller als traditioneller Wanderschäfer. Vor allem ein frisch geborenes Lamm, das die Schäferin Kerstin Müller mit seiner Mutter in einen Hänger brachte, hatte es den Kindern angetan. „Wie süß! Hat es Schmerzen? Wo bringt ihr es hin?“ - solche und viele weitere Fragen stellten die Kinder den Schäfern. Mit von der Partie waren dabei auch zwei Hütehunde, die die riesige Herde zusammenhielten und die Kinder zum Staunen brachten. Zwischenzeitlich ließen sie sich auch streicheln und so konnten die Kinder gleich jegliche Scheu vor den Tieren verlieren. Besonders beliebt war dabei Max, ein Altdeutscher Schäferhund.

Tierisch ging es auch am zweiten Tag weiter: Bereits auf dem Waldweg hoch zur Weikertswiese fanden die Kinder kleine Schätze. So wie zwei tote Hirschkäfer, deren Geweih doch sehr beeindruckend ist. „Darf ich das behalten?“, fragten Ylva und Ben. Ylva hatte sogar einen eigenen Insektenführer mitgebracht, der bei der späteren Untersuchung mit Becherlupen auf der Weikertswiese sehr hilfreich war. Neben Heuschrecken und Schmetterlingen lernte die Truppe auch verschiedene Blumen kennen. Rätselraten und Pantomime, vor allem aber die eigenen Streifzüge durch Gräser und Kräuter, das Leben in der Luft und in der Erde, weckten Begeisterung und können das Naturbewusstsein der Kinder ungemein stärken. Insgesamt waren es zwei spannende Tage, die den kleinen Entdeckern Ben, Hussein, Umut, Finn, Lea, Leni, Eleonora, Ilva und Carla hoffentlich lange in Erinnerung bleiben.

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