Donnerstag, 25.04.2019

Andrea Lindholz ehrt Rainer Sauer für 42-jährige Vorstandstätigkeit - Wechsel an der Vereinsspitze des RG Goldbach

Andrea Lindholz hält die Laudatio für Rainer Sauer
Marco Kölsch
Mittwoch, 03. 04. 2019 - 14:44 Uhr

Beim Kegelklub RG Goldbach wurde am 30.03. im Rahmen der Mitgliederversammlung neu gewählt. Dabei trat der langjährige 1. Vorsitzende Rainer Sauer nach 42-jähriger Vereinsführung nicht mehr zur Wahl an...

Beim Kegelklub RG Goldbach wurde am 30.03. im Rahmen der Mitgliederversammlung neu gewählt. Dabei trat der langjährige 1. Vorsitzende Rainer Sauer nach 42-jähriger Vereinsführung nicht mehr zur Wahl an. Er zieht sich allerdings nicht vollständig zurück, sondern begleitet weiterhin aktiv den Generationenwechsel. Einstimmig gewählter Nachfolger im Amt ist Christian Geisenhof. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Rainer Sauer (2. Vorsitzender) und Marcel Pohl (Kassier und 3. Vorsitzender).

In einer Laudatio würdigte die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz den scheidenden Vorstand Rainer Sauer für seine enorme Leistung für den Kegelklub RG Goldbach. Sauers Elternhaus war das Gasthaus „Zum Engländer“, deshalb sei er quasi in den Verein hineingeboren worden. Damals sei noch nicht abzusehen gewesen, dass der ehemalige Kegelbub einmal den Verein über mehr als vier Jahrzehnte maßgeblich prägen sollte. Als eine der herausragenden Leistungen nannte Lindholz den Bau des Kegelcenters, den die Mitglieder in Eigenleistung und in rekordverdächtiger Zeit von 10 Monaten errichteten. Auch sportlich führte Sauer den Verein bis in die Hessenliga.

Nicht unerwähnt blieb auch die aktive Unterstützung seiner Tätigkeit durch Rainer Sauers Ehefrau Marita. Neben ihrer 27-jährigen Arbeit als Protokollführerin hielt sie ihrem Mann vor allem den Rücken für seine oft zeitraubende Tätigkeit frei.

Rainer Sauer tritt nicht vollständig von der Bühne ab, sondern bleibt unterstützend und beratend aktiv. Damit erleichtert der scheidende die Arbeit des neuen 1. Vorsitzenden Christian Geisenhof maßgeblich. Überhaupt will man im Verein durch Verteilung der Aufgaben auf viele Schultern die Belastung der einzelnen Funktionäre reduzieren und damit die Bereitschaft zur Übernahme eines Ehrenamtes fördern. Mit einer gesunden Mischung aus Alt und Jung startet der Kegelklub daher optimistisch in eine neue Ära. Die Grundlagen sind nicht zuletzt durch Rainer Sauer vorhanden.

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