CANTATE DOMINO - Singet dem Herrn - 80 Jahre Kirchenchor

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Katholischer Kirchenchor St. Laurentius Kleinostheim

Kleinostheim
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Foto: wkuehnel
Mit dem Konzert „Cantate Domino“ feierte der Kirchenchor Kleinostheim am Sonntag, den 2.Juli in der Pfarrkirche St. Laurentius sein 80-jähriges Bestehen. Unser Dirigent Heinz Peter Rausch hatte sich zum Jubiläum etwas Besonderes ausgedacht: Der Chor singt eine komplette Messe ohne Unterstützung von ...
Mit dem Konzert „Cantate Domino“ feierte der Kirchenchor Kleinostheim am Sonntag, den 2.Juli in der Pfarrkirche St. Laurentius sein 80-jähriges Bestehen. Unser Dirigent Heinz Peter Rausch hatte sich zum Jubiläum etwas Besonderes ausgedacht: Der Chor singt eine komplette Messe ohne Unterstützung von Solisten, eine wahrlich schwierige Aufgabe. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte im Alter von 17 Jahren die „Trinitatismesse“. Gemeinsam mit dem Madrigalchor des Kreises Aschaffenburg begeisterte der Chor die sehr gut besuchte Kirche. Das Orchester „Rhein – Main Sinfonietta“ begann unter der Leitung von Heinz Peter Rausch mit einem Instrumentalstück, zu dem alle Mitglieder durch das Mittelschiff in die Kirche einzogen. Pfarrer Kaufmann begrüßte das Publikum mit einer sehr beeindruckenden Rede. Mit seinen Worten und seinen Wortspielen zog er nicht nur das Publikum, sondern auch uns Sänger, Musiker und unseren Dirigenten in seinen Bann, denn er hoffte auf einen be“rausch“enden Auftritt.
„Singet dem Herrn“- der Name unseres Konzerts- war zugleich das erste Lied der Chöre, „Cantate Domino“ von Karl Jenkins wurde von Ariane Metz an der Orgel begleitet. Das 1994 entstandene Lied stammt aus dem „Adiemus“. Das „Ave Maria“ von Heitor Villa-Lobos, dem bekanntesten Komponisten klassischer Musik Brasiliens, wurde a cappella vorgetragen.
Ohne Solisten ein Konzert zu gestalten, da fehlt dann doch etwas. So erklang das „Laudate Dominum“ von Mozart sehr sauber und präzis vorgetragen von der Sopranistin Ulrike Matheis. Das Orchester „Rhein Main Sinfonietta“ bewies seine große Klasse bei der „Kirchensonate in C“, ebenfalls von Mozart. Sehr souverän auf den Chor abgestimmt, begleitete das Orchester uns danach bei der Messe. Die „Trinitatismesse“ von Mozart ist eine seiner schönsten Messen, eine große Herausforderung für beide Chöre. Nach einer reichlichen Stunde ging das Konzert unter tosendem Applaus und „Standing Ovations“ zu Ende. Pfarrer Kaufmann bedankte sich wieder mit einer wundervollen Rede. Der Chor hatte, falls es vom Publikum gewünscht wäre, eine Zugabe vorbereitet. So erklang zum Abschluss des Konzerts das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel aus dem Oratorium „Der Messias“. Das letzte „Halleluja“ war noch nicht verklungen, da stand das Publikum auf und applaudierte. Es war ein sehr emotionales Konzert. Es war so schön, vor Euch, diesem wunderbaren Publikum aufzutreten. Danke!
Elke Kühnel
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