Sonntag, 22.09.2019

„Nur wer bewegt ist, kann andere bewegen“ Treffen des Katholischen Frauenbundes der Region Aschaffenburg

Katholischer Deutscher Frauenbund
Katholischer Deutscher Frauenbund
Sonntag, 07. 07. 2019 - 21:46 Uhr

Zum Regionalen Treffen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) waren am 27. Juni die Frauen aller Zweigvereine aus der Region Aschaffenburg nach Dettingen eingeladen. Die Regionalvertreterinnen Silvia Morhard und Ursula Stenger stellten hier die Jahreskampagne „bewegen“ vor...

Zum Regionalen Treffen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) waren am 27. Juni die Frauen aller Zweigvereine aus der Region Aschaffenburg nach Dettingen eingeladen. Die Regionalvertreterinnen Silvia Morhard und Ursula Stenger stellten hier die Jahreskampagne „bewegen“ vor. Mit dieser bundesweiten Kampagne die am 8. März 2019 startete und bis zum Sommer 2021 dauert, soll die Wahrnehmung des KDFB in Gesellschaft, Kirche und Staat erhöht werden. Ferner möchte der Verband Frauen gewinnen, die bisher noch nicht erreicht wurden. Die fünf Themenbereiche Frauensolidarität, Lohngerechtigkeit, Verantwortung, Glaube und Weihe stehen für die inhaltliche Ausrichtung des Frauenbundes. Verschiedene Veranstaltung in der Diözese sollen die Kampagne bekanntmachen.
Der Zweigverein Dettingen wird am Sonntag, den 14. Juli um 18.30 Uhr während des Pfarrfestes einen Flashmob zum Thema „Frauensolidarität“ veranstalten.
Am 22. Juli lädt der Diözesanverband zu einem Filmvortrag „Maria Magdalena - Apostolin der Apostel“ ins Burkhardushaus nach Würzburg ein.
Das Thema Lohngerechtigkeit soll im März 2020 am „Equal Pay Day“ aufgerollt werden. Dies ist der Tag an dem auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hingewiesen wird.
Bezüglich dem Thema Weihe setzt sich der KDFB seit Jahren für eine partnerschaftliche Kirche und einen gleichberechtigten Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche ein. Der Tag der Diakonin wurde deshalb 1998 ins Leben gerufen und findet 2020 am 24. April als Diözesanveranstaltung in Alzenau/Hörstein statt. - Weitere Veranstaltungen sind in Planung.
Bezüglich dem Thema Verantwortung stellten die Anwesenden fest, dass die KDFB-Frauen schon immer ihren Teil zur Bewahrung der Schöpfung beigetragen haben. Leider weiß kaum jemand, dass es der KDFB war, der bereits vor Jahren zum Plastikfasten und zum nachhaltigen Leben aufgerufen hat oder dass die Mütterrente erst durch die Unterschriftsaktionen des KDFB ins Rollen gebracht wurde. Einhellige Meinung: „Wir machen zu wenig Öffentlichkeitsarbeit. Jeder soll wissen, dass wir kein Verein sind, der nur schöne Kuchen für die örtlichen Feste backen kann und Kaffee ausschenkt. Unser Hauptziel ist die Gleichstellung der Frauen überall auf der Welt, gleich welcher Altersstufe, Religion und Nationalität. - Maria 2.0 muss weitergehen!“

Ursula Stenger - Regionalvertreterin Aschaffenburg

(P.S.: Der KDFB führt die Initiative Maria 2.0 inzwischen weiter unter dem Namen "Maria schweige nicht".)

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