Freitag, 14.12.2018

Diskussionsabend mit Helmut Kaltenhauser

witthaut
Montag, 08. 10. 2018 - 14:57 Uhr

Die KAB Hörstein und Wasserlos hatte Dr. Helmut Kaltenhauser, Direktkandidat für die Landtagswahl und wohnhaft in Hörstein, zu einem Diskussionsabend eingeladen. Im Vorfeld hatte man sich auf die Schwerpunkte Bildung, Digitalisierung und Ladenöffnungszeiten verständigt...

Die KAB Hörstein und Wasserlos hatte Dr. Helmut Kaltenhauser, Direktkandidat für die Landtagswahl und wohnhaft in Hörstein, zu einem Diskussionsabend eingeladen. Im Vorfeld hatte man sich auf die Schwerpunkte Bildung, Digitalisierung und Ladenöffnungszeiten verständigt.
Der Moderator Robert Reisert führte in das jeweilige Thema ein und stellte die Position der KAB dar.
Dr. Kaltenhauser legte zum Thema Bildung dar, dass diese n Bayern eine noch höhere Priorität haben sollte und mehr Lehrer eingestellt werden sollen. Diese sollten im Rahmen der Weiterbildung regelmäßig in Betriebe gehen, um die Praxis im Handwerk und Industrie besser kennen zu lernen. Außerdem fehlen Erzieher, die in Ganztagsschulen gerade die eher lernschwachen Schüler entsprechend fördern könnten. Die Anzahl der Schüler, die ohne Abschluss die Schule verlassen, sind in Bayern viel zu hoch. Diese Menschen fehlen dann vor allem im Handwerk. Vor allem aber ist in Bayern der schulische Erfolg sehr stark von der sozialen Herkunft abhängig. Deshalb ist es notwendig, dass Bildung nicht erst in der Schule beginnt, sondern schon in der KITA, die nach Möglichkeit kostenfrei sein sollte.
Im zweiten Teil ging es um die Digitalisierung oder besser die digitale Transformation. Mit diesem Thema ist Helmut Kaltenhauser aus beruflichen Gründen besonders vertraut. Ihm geht es dabei nicht so sehr um die Technik, sondern für ihn ist von großer Bedeutung, welche Auswirkungen dies auf die betroffenen Menschen hat und welche Rahmenbedingungen dafür von der Politik zu schaffen sind. Viele Menschen haben Angst vor dem Verlust oder einer größeren Veränderung ihres Arbeitsplatzes. Die Arbeit wird sicherlich anspruchsvoller und statt Routine ist eher Kreativität gefragt. Die Arbeitszeiten werden in Zukunft nicht mehr so starr sein wie heute. Dabei ist eine Änderung der Arbeitskultur von zentraler Bedeutung, die im Wesentlichen auf Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beruht.
Beim Thema Ladenöffnungszeiten gab es größere Differenzen zwischen den Vorstellungen der KAB und denen der FDP. Die FDP vertritt das Konzept, dass die Geschäfte 7 Tage die Woche 24 Stunden öffnen könnten. Von Seiten der KAB gibt es große Bedenken gegen dieses Vorhaben, zumal die KAB weitgehend gegen die verkaufsoffenen Sonntage ist. Die freie Wahl der Öffnungszeiten würde in erster Linie die großen Ladenketten begünstigen, zumal die kleinen Geschäfte dies nicht umsetzten könnten. Darunter würden auch Familien und Vereine leiden.

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