Donnerstag, 05.08.2021

Dalbergianer*innen: Erneut besser als der Landesdurchschnitt und zweimal Traumnote 1,0

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasium

Aschaffenburg
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DAL_Abi2021_Beste
(von links nach rechts) Lena Blank, Schulleiterin J. Nitsch, Claire Rückert, Oberstufenkoordinatorin C. Blecher
Foto: Dominik Sommer
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Absolventenfoto
Foto: Dominik Sommer
Am 16.07.2021 war es endlich so weit: 87 Schülerinnen und Schülern des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums wurden in einer feierlichen Veranstaltung die Abiturzeugnisse überreicht. Trotz der zu berücksichtigenden Hygienevorschriften war es gelungen, in der festlich geschmückten Turnhalle eine dem A...
Am 16.07.2021 war es endlich so weit: 87 Schülerinnen und Schülern des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums wurden in einer feierlichen Veranstaltung die Abiturzeugnisse überreicht. Trotz der zu berücksichtigenden Hygienevorschriften war es gelungen, in der festlich geschmückten Turnhalle eine dem Anlass angemessene Atmosphäre zu schaffen, untermalt von musikalischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums.
In ihrer Rede betonte die Schulleiterin Frau Nitsch, dass die Pandemie diesem Jahrgang sehr viel abverlangt habe und dass die Schülerinnen und Schüler in jeder Hinsicht bewiesen hätten, dass sie eine Krise erfolgreich durchstehen können. Die Tatsache, dass dieser Jahrgang in der Durchschnittsnote sogar über dem bayernweiten Durchschnitt liege, sei der eindeutige Beweis dafür, denn fast 50 % der Abiturientinnen und Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma und zwei Schülerinnen erreichten die Traumnote 1,0.
Frau Nitsch betonte, dass zukünftige Arbeitgeber das erfolgreiche Durchstehen dieser Krise unbedingt als Bonus verzeichnen sollten, und nahm den Schüler*innen die Angst vor dem Makel des Corona-Abiturs.
Ausgehend von Voltaires „Candide oder der Optimismus“ verglich die Schulleiterin die Situation der Absolvent*innen mit der des gleichnamigen Protagonisten. Im Vergleich zu dessen sehr einseitiger Erziehung habe man ihnen in ihrer Schulzeit die Kompetenz des selbständigen und kritischen Denkens beigebracht, ihnen viele verschiedene Denkansätze vorgestellt und sie von Anfang an dazu erzogen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Diese sollten die Abiturient*innen in ihrem zukünftigen Leben verteidigen, stets aber auch die der anderen akzeptieren, basierend auf dem Grundgerüst einer freien und pluralistischen Gesellschaft, deren höchstes Gut die Toleranz gegenüber dem Anderssein und Andersdenken sei.
Frau Nitsch drückte ihre Zuversicht aus, dass die Absolvent*innen entsprechend gewappnet seien, in der Zukunft Dinge kritisch anzugehen und nicht irgendwelchen Fake News oder sogenannten Influencern, Weltverbesserern oder sonstigen selbsternannten Propheten blind zu vertrauen.
Am Ende ihrer Rede forderte sie die Schüler*innen auf, stets mit einer positiven Grundeinstellung durch das Leben zu gehen und durch ihr Handeln nicht nur ihr eigenes Leben nach ihren Wünschen zu gestalten, sondern auch zu versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Und sie wünschte dem scheidenden Jahrgang, dass jede und jeder das persönliche Glück finden möge.
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