Samstag, 20.10.2018

"Die Geschichte verändern und sich ihr nicht unterwerfen": Begegnungen von Schülerinnen und Schülern des Dalberg-Gymnasiums mit dem Preisträger des Aschaffenburger Mutig-Preises Don Luigi Ciotti

dalberg_presse
Donnerstag, 04. 01. 2018 - 11:12 Uhr

Diese Aufforderung hat der diesjährige Preisträger des Aschaffenburger Mutig-Preises, der italienische Priester Don Luigi Ciotti, den 200 Schüler des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums in einer beeindruckenden Begegnung im Vorfeld der Preisverleihung Anfang Dezember zugerufen...

Diese Aufforderung hat der diesjährige Preisträger des Aschaffenburger Mutig-Preises, der italienische Priester Don Luigi Ciotti, den 200 Schüler des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums in einer beeindruckenden Begegnung im Vorfeld der Preisverleihung Anfang Dezember zugerufen.
Don Luigi war für „sein selbstloses Handeln gegen Korruption, Illegalität und Ungerechtigkeit“ (so die Begründung der Jury) ausgezeichnet worden.
Dass Don Luigi mit seinen sozialen Projekten zugunsten benachteiligter Menschen und seinem unermüdlichen Kampf gegen die Mafia nicht nur Mut beweist, sondern auch die Verantwortung übernimmt, die Welt etwas besser zu machen, hat er im Gespräch mit den Schülern besonders betont.
Die Veranstaltung am Dalberg-Gymnasium war von einigen Fachschaften unter der Führung der Fachschaft Italienisch vorbereitet worden. In den Klassen wurden Fragen zusammengetragen, die von Schülern, die Italienisch als dritte Fremdsprache am Dalberg-Gymnasium lernen, bereits vorher ins Italienische übersetzt wurden. Mit der Fachschaftsleiterin Susanne Leeb gab es eine kompetente Lehrkraft im Hause, die nicht nur während der Veranstaltung am Dalberg-Gymnasium für Don Luigi dolmetschte, sondern ihm auch bei den anderen Terminen während seines Besuchs sprachmittelnd zur Seite stand.
Im Rahmen der Vorbereitung auf die Veranstaltung reiste Frau Leeb mit Herrn Gärthe, dem Initiator des gemeinnützigen Vereins „Jugend mit Zukunft“, und den beiden Italienisch sprechenden Schülerinnen des Dalberg-Gymnasiums, Maria Pia Pintagro Gallarizzo und Lena Meier bereits einen Monat vorher nach Turin, um die Projekte Ciottis zu erleben und zu sehen, dass es bei weitem nicht nur um den Kampf gegen die Mafia geht. Ciottis „Gruppo Abele“ unterstützt den italienischen Staat in der Sozialarbeit mit Randgruppen, um diesen Menschen wieder eine lebenswerte Perspektive zu geben. Für die beiden Mädchen war es eine besondere Erfahrung, die sie auch bei Don Ciottis Besuch am Dalberg-Gymnasium lebhaft in ihren Erfahrungsberichten zum Ausdruck brachten.
Auch in Zukunft wird das Dalberg-Gymnasium sich für Don Ciottis Projekte engagieren: Bereits zum Weihnachtsfest 2017 konnten mit Unterstützung von „Jugend mit Zukunft“ Weihnachtspäckchen an die „Comunità Mamma-Bambino“ geschickt werden. Per Handschlag versprachen die Dalberg-Schülerinnen Don Ciotti, den Kontakt zu den Einrichtungen in Turin aufrechtzuerhalten.

Susanne Leeb, Lena Meier, Maria Pia Pintagro Gallarizzo
Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasium

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